Referenzen

"Ich halte dieses Projekt für gelungen, da die Schüler_innen 'über den Tellerrand schauen', einen Einblick in die Struktur einer Firma bekommen und erfahren, wie vielschichtig Vernetzungen innerhalb eines Unternehmens sind. Sie testen selbst aus, welche Fähigkeiten für bestimmte Arbeitsbereiche benötigt werden, ob sie selbst diesen Anforderungen entsprechen oder wo Defizite auftreten. Diese Vernetzung/ Abhängigkeit wurde besonders deutlich, als die Produktion plötzlich ins Stocken geriet. Ausdauer, Belastbarkeit und vor allem die Teamfähigkeit konnten die Schüler_innen auf die Probe stellen. Ihnen wurde deutlich, dass jeder Einzelne wichtig ist, egal in welcher Abteilung er arbeitet. Anknüpfend an das Projekt ergaben sich konkrete Zielstellungen für die Arbeit am Praxistag in den Betrieben. Da das Projekt sehr gut vorbereitet ist und anschaulich sowie mit Hilfestellung gearbeitet wird, ist es für Förderschüler der Klassen 9 und 10 geeignet. Es fügt sich gut in unser Konzept der Berufsvorbereitung ein."
Frau U.Ludwig, Lehrerin, Förderzentrum Dorndorf

"Das Projekt BOx ist im Schulkonzept verankert und in der Schuljahresplanung fest integriert. Es besteht eine sehr gute und beständige Zusammenarbeit mit dem Team Ability. Das Zusammenspiel von verschiedenen Angeboten z.B. in der Teamarbeit, Wahrnehmung, Geschicklichkeit oder Geduld, sowie der sehr gut organisierte Tagesablauf wirken sich positiv aus. Das BOx – Projekt ist ein fester Bestandteil der Berufsorientierung mit Tradition für die Schüler mit erhöhtem Förderbedarf der Klassenstufe 7."
Frau B.Ritschel, Schulleiterin, Förderzentrum „A.Trinius“ Gotha

"Die BOx-Module sehen wir als ergänzende aber äußerst wichtige begleitende Maßnahme auf dem Weg zur individuellen Berufswahl. Da sich unsere Schule im ländlichen Raum befindet, haben wir nur eingeschränkte Partizipationsmöglichkeiten. Für unsere Schüler_innen gibt es kaum zusätzliche Bildungsangebote in der Nähe (Vereine, Musikschule,…), die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist sehr eingeschränkt. Zu den üblichen schulischen Benachteiligungen und Folgen wie Lese- oder Schreibschwäche haben viele Schüler_innen kaum Möglichkeiten sich ihrer Fähigkeiten und der gebotenen Möglichkeiten aufgrund ihres sozialen Umfeldes bewusst zu werden. Außerdem haben wir eine Reihe Kinder mit psychischen und sozial-emotionalen Beeinträchtigungen. Für sie ist eine Persönlichkeitsstärkung das vordergründige Ziel."
Frau S.Schilling, Schulleiterin imPulsschule Schmiedefeld

"Insgesamt ist das Projekt bei den Schülerinnen und Schülern als positiv in seiner Abwechslung zum Schulalltag reflektiert worden. Besonders die Spiele haben ihnen gut gefallen. Als Klassenlehrerin der Sprachklasse war es schön zu beobachten, wie die pädagogischen Mitarbeitenden des Teams Ability das Vertrauen der Jugendlichen zeitig erlangen konnten. Didaktische und methodische Entscheidungen wurden von der Projektleitung sehr reflektiert gewählt und individuell auf die Lerngruppe abgestimmt. Der Zeitraum des Projektes war angemessen gewählt und es erwies sich bei der Lerngruppe als sehr förderlich, das Schuljahr durch feste Projektzeiten aufzubrechen. Insgesamt kann ich das Projekt aus meiner Sicht als gelungen erachten."
Frau I.Artjuschenko, Deutsch als Zweitsprache-Lehrerin, Schillerschule, Thür. Gemeinschaftsschule Erfurt

"Die Projekte „Theater MoKo“ und „Dafür gibt’s Applaus“ unterstützten den schulischen Ansatz, der kulturellen Bildung sowie eine Stärkung der Sozialkompetenz mehr Augenmerk zu schenken. Dbzgl. Erfolge sind zwar schwer messbar, aber eine interne Auswertung im Kollegium ergab, dass sich die soziokulturelle Situation und die Ambiguitätstoleranz in den betreffenden Klassenstufen merklich verbessert haben. Dies trifft besonders auf das Projekt „Dafür gibt’s Applaus“ zu. Das liegt auch daran, dass hier über das gesamte Schuljahr gearbeitet wurde. Deshalb ist eine Verstetigung mit dem schulischen Curriculum bei den kürzeren Projekten wie „Theater MoKo“ wichtig."
Herr F.Stolp, Schulleiter Thür. Gemeinschaftsschule „Am Roten Berg“ Erfurt

"Während des Schwarzlicht- Workshops erhielten die Schüler_innen der Klassen 8 des DG Kurses einen Einblick in die Magie des Schwarzlicht-Theaters. Die Workshopleitung stellte ihr fundiertes und praktisch anwendbares Wissen sowie ihre Erfahrungen durch die regelmäßige Arbeit mit Jugendlichen zur Verfügung.
Nach dem Kennenlernen der Techniken des Schwarzlichttheaters konnten die Teilnehmenden sich selbst in einem anderen Kontext neu erfahren und wahrnehmen und ihre eigenen Themen in kleinen Szenen oder Choreografien thematisieren.
Beim Bau und der Gestaltung von Requisiten setzten die Schüler/innen ihre Ideen zur Musik oder zu den Texten zum Rahmenthema 'Bilder einer Ausstellung' von Modest Mussorgski auf der Bühne um.
Alle mussten gut miteinander kooperieren, sich aufeinander verlassen können und sich gegenseitig vertrauen, um einen reibungslosen Ablauf auf der Bühne garantieren zu können. Durch die Unsichtbarkeit der Personen und das nonverbale Agieren, ist die Hemmschwelle, auf einer Bühne aktiv zu werden, deutlich niedriger als beim 'normalen' Theaterspiel. Außerdem zeigte der Workshop, dass diese Darstellungsform auch ohne langjährige Übungs- und Probenprozesse eindrucksvolle Erfolgserlebnisse ermöglicht.
Fantastische Illusionen und wundersame Verwandlungen entstanden im Endergebnis der beiden Workshop-Tage, die in einer kleinen Präsentation gezeigt wurden. Das positive Gefühl, als Gruppe etwas gemeinsam geschaffen und erlebt zu haben, stärkte alle."
Frau D. Jähnig, Lehrerin, Bad Langensalza

"Das Projekt Ability Gender hat das Ziel durch eine geschlechterbewusste Berufsorientierung und Lebenswegplanung, weg von tradierten Rollenbildern, die Chancengleichheit von Mädchen und Jungen im Berufs- und Arbeitsleben zu fördern und so die Gleichstellung von Mann und Frau am Arbeitsmarkt voranzutreiben…. Die Zusammenarbeit gestaltet sich stets sehr konstruktiv und ideenreich."
Auszug aus Referenz von Frau E.Gösel, Agentur für Arbeit Erfurt

Schülerzitate:

  • "das Projekt hat mir was gebracht: im Team besser zu arbeiten; geduldiger zu sein und mich nicht so leicht ablenken zu lassen,
  • das Projekt hat mir gebracht, dass ich erfahren habe, wie ich mit anderen Leuten umzugehen habe; was ich für bestimmte Berufe brauche; die Einschätzungen der anderen,
  • Ability hat die Phantasie angeregt, ich hätte nicht von mir gedacht, dass ich das mit dem Rollenspiel kann bzw. mir zutraue,"
(Auszüge aus Auswertungsrunden von Projekttagen, Projekte Ability Plus sowie BOx)