Realisierte Projekte

Kultur im Visier

Linnea Müller, 20 Jahre, aus Lübeck, und Rafaela Range, 20 Jahre, aus Malsfeld, arbeiteten 2016/2017 als Freiwillige bei der Erfurter Herbstlese e.V. und dem Kunstfest Weimar. Während ihrer Dienstzeit gelang es ihnen, eine spannende Projektidee umzusetzen, wofür sie im Wettbewerb Tatort Kultur ausgezeichnet wurden:

Unsere Projektidee war eine Schnitzeljagd durch Erfurt und Weimar, mit Schwerpunkt auf unsere Einsatzstellen. Wir wollten damit eine neue Zielgruppe auf unsere Einsatzstellen aufmerksam machen. Dafür haben wir die „Kulturmafia“ erfunden, die Rätsel in der Stadt hinterlässt und die die „Kultur ins Visier“ nimmt. Daher der Name für unser Projekt. Wir haben in der Stadt nach Verstecken gesucht und uns Rätsel ausgedacht. Wir konnten einander jeweils eine andere Stadt und eine andere Einsatzstelle zeigen, was toll war! Unsere Stellen haben uns super unterstützt und auch von der LKJ haben wir immer Hilfe bekommen. Für Erfurt haben wir einen Aufruf zum Mitmachen gestartet und einen Tag lang Menschen bei ihrer Spurensuche begleitet. Alle waren sehr begeistert und es war ein voller Erfolg! In Weimar lief die Jagd über das gesamte Kunstfest. Für uns war klar, dass wir beide ein Projekt machen wollten. Wir wollten etwas Eigenständiges tun und Verantwortung dafür tragen, auch wollten wir unseren Einsatzstellen etwas zurückgeben. Im Nachhinein ist es spannend zu sehen, wie unsere Idee Gestalt angenommen hat und Wirklichkeit geworden ist. Wir sind sehr stolz auf unsere Arbeit.

  • Mit der Schatzkarte unterwegs

  • Spurensuche am Fischmarkt


(W)ORT

2017 erhielt Miriam Möhring, 19 Jahre, aus Stendal, als Freiwillige im Kloster Volkenroda, den Preis Tatort Kultur für ihr Projekt (W)ORT:

Beim 1. Seminar fing alles an: Während verschiedener Gespräche mit anderen Freiwilligen webte sich ein Netz aus Ideen, die sich später im Projekt (W)ORT vereinen sollten. Am Anfang stand für mich die Frage: Was kann ich eigentlich? Die Antwort lautete: Schreiben – am liebsten Briefe oder Gedichte. In den folgenden Wochen setzte ich mir ein hohes Ziel: Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Menschen angeregt werden, handschriftlich ihre Gedanken festzuhalten. Ein Ort, wo sie inspiriert werden, einen Brief zu schreiben an liebe Mitmenschen oder an das eigene Ich. Ende April 2017 hatte ich mein Ziel erreicht und richtete zu unterschiedlichen Veranstaltungen eine Schreibecke ein mit verschiedenen Sitzgelegenheiten, einem Tisch zum Schreiben und einer bunten Auswahl an Postkarten und Briefpapier. Mich hat es sehr gefreut, dass sich auch heutzutage noch Menschen zum Schreiben von Briefen und Postkarten einladen lassen.

  • Anregungen zum Schreiben

  • Ruhe zum Nachdenken