Projekte

April bis Juni 2018


„Einstein liebt BetonMöbel & SchulhofLeinwand“

Schule: TGS „Albert Einstein“ Sömmerda

Zeitraum: 28. Mai - 1. Juni 2018

Nach dem Start der Staatlichen Gemeinschaftsschule "A. Einstein" Sömmerda mit künstlerisch-kulturellen Projekttagen für alle Schulakteure im Dezember 2017 rundet eine Projektwoche der Klasse 9b das erste Jahr im Programm "Kulturagenten für kreative Schulen" mit einer zeitgenössisch-kreativen Schulhofaktion ab.

Hier beweisen die Akteure, dass "Einstein" auch die farbige Gestaltung der (grauen) BetonMöbel als Sitzelemente auf dem Schulhof am Herzen liegt. Gleichzeitig funktionieren sie ihren großen Schulhof zur temporären Leinwand um und probieren sich orientierend und experimentierend an der noch jungen Kunstrichtung RAINWORKS nach Peregrine Church(USA) als Streetartisten aus.

Aus der Gestaltung eines Betonmöbels mit Mosaik-Technik ergab sich kurzfristig eine Umorientierung aller Planungen durch ein NEIN seitens der Schulverwaltung. Als neue und bald auch bessere Idee etablierte sich der Gedanke, Wächterfiguren in Fliesenflächen neben den drei Eingangstüren vom Schulhof aus als Mosaik zu gestalten. Die Ergebnisse überzeugen!

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler:  9 interessierte Schüler

Sparten: Architektur/Raum, Mosaik-Technik, Elemente der Streetart

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Sibylle Mania, Michael Fischer

Kulturbeauftragte: Sabine Diedrich

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Foto: Dorothee Bucher


Kulturpraktikum

Schule: Thüringer Gemeinschaftsschule Wenigenjena, Jena

Zeitraum: 14.-18.5.2018

Bei schönstem Wetter fand am Freitag, den 18.5.2018 im Lobedaer Jugendzentrum „Treffpunkt“ die Werkschau des diesjährigen Kulturpraktikums der 7. Klassen statt. Mit einer Ausstellung, mehreren Präsentationen, einer Filmvorführung und einer musikalisch-tänzerischen Darbietung unter freiem Himmel gaben die Jugendlichen ihren zahlreichen Gästen künstlerische Einblicke in die verschiedenen Workshops des Kulturpraktikums.
Eine Woche lang hatten sie in den Workshops Schmieden, Film, Urban Art, Musik und Bewegung sowie Keramik mit den Künstlern und Kulturpartnern aus Jena und Dresden gearbeitet. Am Ende waren alle Akteure stolz auf die beeindruckenden Ergebnisse.
Ihre Kurzfilme, kunstvoll geschmiedete Figuren, Keramikfliesen für das neue Schulgebäude, Flächen voller Straßen-Kunst und die Tanzaufführung wurden mit viel Applaus bedacht.
Das Projekt ergänzt das Angebot "Berufstart", dem berufsorientierenden Programm der Schule. Durch dieses Kulturpraktikum können die SchülerIinnen der 7. Klassen in die Bereiche Kunst reinschnuppern und interessante künstlerische Berufe kennenlernen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 47 SchülerInnen der 7. Klassenstufe, 4 Lehrer, 2 Übersetzer

Sparten: Bildende Kunst, Streetart, Tanz, Musik

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: 

- Jugendclub „Treffpunkt“ Jena Lobeda
- Blickpunkt Mensch: Torsten Cott, Torsten Eckold, Martina Sauerbrey
- Robert Krainhöfner
- Bewegungsküche Jena e.V.: Amira Shemeis, Alex Bernhard
- Musik- und Kunstschule Jena: Susanne Worschech
- Atljae Dresden: Florian Bölike

Kulturbeauftragte: Martin Spantzel

Kulturagentin: Sandra Werner

Foto: Susanne Worschech

Weitere Informationen zur Schule


BAUHAUS – wir bauen mit!

Schule: Staatliche Regelschule „Prof. Gräfe“ Buttstädt

Zeitraum: 07. – 09. Mai 2018

Das große Bauhaus-Jubiläum 2019 stand im Fokus unserer Buttstädter Kultur-Aktivitäten, die Projekte/Vorhaben/Pläne 2018 und 2019 wurden diesem, für unsere Region so bedeutendem, Ereignis gewidmet.
Die Schüler lernten mit dem Bauhaus eine der wichtigsten, zukunftweisenden Ideen/ Visionen auf dem Gebiete der Kunst des 20. Jahrhunderts kennen. Sie erlebten und erarbeiteten in eigenen Projekten und Aktivitäten, was es bedeutet, neue Auffassungen von Kunst und modernem Leben in einer modernen Gesellschaft zu kreieren, der Zeit einen eigenen Stempel in Form modernen Designs und neuer Lebensauffassungen - nämlich einer Kunst und Kultur für alle - aufzudrücken.

Dass das Bauhaus eine Schule war, an der man von der Pike auf lernen konnte, künstlerisch-kreativ zu arbeiten, steht im Fokus sämtlicher Projekte.
Am Ende aller unserer Aktivitäten und Arbeiten soll 2019 ein großes Fest stehen, gemäß dem Bauhaus-Motto: gemeinsam arbeiten - gemeinsam feiern.
Wir wollen mit den Schülern erleben, dass die Visionen des hundertjährigen Jubilars in unserer Zeit angekommen sind.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler:  ca. 100 Schulakteure

Sparten: Werkstätten zu Holz, Papier, Tanz, Textil, Text, Farbe und Sport

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Annekatrin Räthe-Schönert, Vera Teunen, Philine Görnandt,  Daniel Medeiros, Monika und Helmut Besser, Josefine Cyranka, Julia vom Zirkus Tasifan e.V.

Kulturbeauftragte: Barbara Lange

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Foto: Dorothee Bucher


Vom Träumen mit Giraffen an Bäumen...

Schule:  Traumzauberbaumschule Weißensee

Zeitraum: 02. – 09. Mai 2018

Im Modul 2 stand die Gestaltung und Fortsetzung der Graffiti-Wand auf dem unteren Schulhof als Abschluss der vierjährigen Schulzeit durch alle Schülerinnen der 4. Klasse in Begleitung der KünstlerInnen Nora Kühnhausen, Sven Messerschmidt und Daniel Medeiros wieder im Mittelpunkt.
Anknüpfend an das Projekt der letzten 4. Klasse belebten die SchülerInnen unter Anleitung der drei Künstler wie im letzten Jahr auch die neue Tradition der "Schulhof-Wandgestaltung" weiter und setzten das Wandbild fort. Dafür entwarfen sie wieder mit Nora Kühnhausen grafische Elemente, die anschließend von allen SchülerInnen im Workshop mit Sven Messerschmidt farbig auf der großen Schulhofmauer umgesetzt wurden.
Parallel dazu choreografierte eine dritte Schülergruppe mit dem Tänzer Daniel Medeiros wieder einen Tanz entsprechend der partizipativ entwickelten Bildmotive. Dieser fand seinen Höhe-punkt mit einer offiziellen Präsentation zur Einweihung der Wand vor Publikum.

Auch die Fortsetzung des Bücherbaumes vom letzten Schuljahr durch die 3. Klassen mit der Künstlerin Sibylle Mania innerhalb des Kunst- und Werkunterrichts stand noch im Schulplan.
Alle SchülerInnen brachten dafür ein Lieblingsbuch bzw. eine Lieblingsgeschichte mit und ge-staltetn unter Anleitung der Künstlerin jeweils ein Farbbild zum Inhalt oder gleich das Titel-bild selbst. Dieses malten sie auf eine Holztafel, die zuvor im Werkunterricht die Form eines Baum-Blattes durch die Bearbeitung eines jeden Schülers, erhielt. Die so gestalteten Holztafel-bilder schraubten die SchülerInnen in einem letzten Arbeitsschritt an der Baumkrone des Bü-cherbaumboardes mit Hilfe des freundlichen Unterstützers Herr Dikof und der Künstlerin an.

Die 1. Klasse setzt in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien das Projekt "Hüpf auf mein Bild" mit der Künstlerin Sibylle Mania um, welches über "Kunst.Klasse" beantragt und bewilligt wurde.

Sparten: Werkstätten zu Holz, Papier, Tanz, Textil, Text, Farbe und Sport

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Nora Kühnhausen, Sven Messerschmidt, Daniel Medeiros, Sibylle Mania, Herr Dikof von der Landschaftspflege Weißensee

Kulturbeauftragte: Melanie Stöpel/Daniela Haufe  

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Foto: Dorothee Bucher


Zirkus inklusive!

Schule: UniverSaale Jena, Freie Gesamtschule

Zeitraum: 14.8.2017 – 30.6.2018

Es war eine fantastische Show am 27.4.2018 im MoMoLo Zirkuszelt an der Saale im Jenaer Paradies. Mit Artistik, Jonglage, Einradnummern, Clownerie, Trampolineinlagen und viel Spaß & Freude boten die Clowns im Stück “Die Suche nach dem gestohlenen Glück” den Hexen Paroli, die durch die gestohlenen Fähigkeiten der Kinder die Macht über die Menschen erlangen wollen. Knapp 60 Schüler_innen, im Alter von 7-15 Jahren, haben an diesem Stück zusammen gearbeitet. Die Zirkus-AGs der Freien Gesamtschule UniverSaale Jena und der Freien Ganztagsgrundschule SteinMalEins, die Schüler_innen der UniverSaale-Werkstatt “Tuch und Trampolin” sowie des Wahlpflichtfachs “Darstellen und Gestalten” haben im Verlauf des Schuljahres gemeinsam mit dem Zirkus MoMoLo verschiedene Disziplinen erprobt und ihr Können bei gemeinsamen Proben für den finalen Auftritt vereint.

Doch nicht nur die akrobatischen Darbietungen haben begeistert. Die Schulband der UniverSaale hat die Show mit Ohrwürmern aufgelockert und das Publikum in Feierlaune versetzt. Die jungen Schauspieler_innen haben die Geschichte des Stücks verständlich gemacht und mit selbstentwickelten Hexenszenen schaurige und witzige Episoden eingebracht. Schüler_innen der AG „Zeichnen“ haben im Akkord die Hexen der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde geschminkt. Die Zusammenarbeit der Schüler_innen war herausragend. Egal ob mit oder ohne Förderbedarf oder speziellen Begabungen - jeder und jede war mutig und hat in der Manege das Beste gegeben. Angesicht der wenigen gemeinsamen Proben war der reibungslose Ablauf eine große Leistung - Spontanität und Improvisationsfreude inklusive.

Nach der erfolgreichen Generalprobe am Vormittag für  200 begeisterte Grundschüler_innen und der großen Zirkusshow am Nachmittag gab es viel Applaus und tolle Rückmeldungen vom Publikum. Mit einem Büffet nach dem Auftritt konnten alle Gäste und Darsteller_innen entspannt in der Abendsonne das Ereignis ausklingen lassen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 5 Lehrer, 1 Sozialpädagoge, 60 SuS

Sparten: Zirkus

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: MoMoLo e.V.

Kulturbeauftragte: Franziska Renk

Kulturagentin: Sandra Werner

Foto: Sandra Werner


Kunst aus Feuer, Eisen und Blech

Schule: UniverSaale Jena, Freie Gesamtschule

Zeitraum: 23.4 bis 27.4.2018

Metallisches Hämmern hallt durch die Flure der UniverSaale, der Geruch von Holzkohle weht über den Schulhof, Schüler in Lederschürzen und ein loderndes Feuer – im Paradies fand vom 23. bis 27.4. unübersehbar die vierte Klangfarben-Projektwoche in diesem Schuljahres statt. Diesmal unterstützte der Jenaer Bildhauer und Verformer Robert Krainhöfner, der sich mit seinen geometrischen Skulpturen einen geachteten Namen gemacht hat, die Stammgruppe III bei der Aufgabe, eine „Ahnengalerie“ aller bisherigen Schulabgänger_innen aus Blech und Eisen zu gestalten. Dafür stanzten sie nach typographischen Vorarbeiten die Namen der Ehemaligen auf Blechschilder und schmiedeten unter fachkundiger Anleitung Buchstaben, Zahlen und florale Elemente. Wobei das Einprägen der Buchstaben mit dem Hammer in die Blechschilder die körperlich herausfordernde Arbeit war, die viel Kraft erforderte. An Feuer und Amboss war weniger Muskelkraft ausschlaggebend, denn das heiße Eisen war bei einer Idealtemperatur von ca. 850 Grad weich wie Teig, sondern vielmehr Geschick und Geduld, bis sich die Metallstangen in vielen Durchgängen zu den gewünschten Elementen verformt hatten. Am Ende der Projektwoche wurden die Schilder und Eisenelemente an die Betonmauer auf dem Schulhof angebracht. Die Galerie soll in den nächsten Jahren weiter wachsen und an alle Schulabgänger der UniverSaale erinnern.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 2 Lehrer, 2 Sozialpädagogen, 19 SuS der Stammgruppe III (5./6. Klasse)

Sparten: Bildende Kunst

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Robert Krainhöfner

Kulturbeauftragte: Franziska Renk

Kulturagentin: Sandra Werner

Foto: Sandra Werner


HappyColours / Workshop "FarbGrenzen"

Schule: Staatliche Grundschule Gefell

Zeitraum: 18. bis 27. April 2018

Ab April 2018 strahlt die Staatliche Grundschule Gefell nun noch farbenfroher über das Schulgelände hinaus – der bisher sterile Zaun wird im Projekt „FarbGrenzen“ von Schülern und Schülerinnen aller Klassen neu gestaltet. Jedes Kind bekommt eine Zaunlatte aus Holz und kann mit  Schnitzwerkzeug und Pinsel seiner Phantasie freien Lauf lassen. Der Umgang mit Material und Technik wird von der Holzbildhauerin Anja Werner professionell angeleitet.

Am Ende entsteht ein Gesamtkunstwerk der Schülerschaft, das als Dauerausstellung entlang der Schulgrenzen und entlang der Ortsdurchfahrt sichtbar ist.

Der Workshop beginnt am Montag, den 18. April und endet am 27. April 2018 mit  einer Präsentation der bisherigen Arbeitsergebnisse.

Der Termin für die öffentliche Feier wird noch bekannt gegeben.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: gesamte Schule mit Schüler/innen der Klassen 1-4.

Sparten: Bildende Kunst/ Bildhauerei (Holz)/ Schnitzkunst/ Malerei

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Anja Werner

Kulturbeauftragte: Sabine Kunerl/ Katrin Beyer

Kulturagentin: Miriam Braunstein/ Katja Rust

Foto: Staatliche Grundschule Gefell


LICHT.macht.FARBE.macht.BEWEGUNG.

Schule: Staatliche Regelschule „Am Lindenkreis“ Buttelstedt

Zeitraum: 16. bis 19.04.2018

In diesem Jahr werden die Projekttage der Regelschule "Am Lindenkreis" in Buttelstedt unter dem Motto "LICHT.macht.FARBE." mit dem Zusatz "macht.BEWEGUNG." durch die Öff-nung zu neuen künstlerischen Genres erweitert. Zahlreiche KünstlerInnen sind dazu eingela-den, die Schüler in ihren Workshops mit ihrer Expertise tatkräftig zu begleiten.
So bieten Studenten der Bauhaus-Uni Weimar ihr KnowHow bei der Umsetzung zahlreicher Farbkonzepte innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes an. Die Theater-AG holt sich Unter-stützung vom ehemaligen Partnertheater "stellwerk e.V." bei der Erarbeitung der Ballade "Der Erlkönig" mit zeitgenössischen Mitteln und eine Modedesignerin entwickelt mit interessierten SchülerInnen Upcycling-Kostüme für eine fulminante Modenschau auf der Hof-Theater-Bühne. Weiterhin werden großflächige Farb-Raumfahnen gefilzt und ein professioneller Hip-Hop-Tänzer aus Erfurt gibt Unterricht zu ersten Schritten und Choreografie-Ansätzen aus seinem Metier.
In weiteren Projekten, die durch die Schule selbst organisiert und finanziert werden, wird die Hof-Theater-Bühne durch Requisiten und Sitzmöbel erweitert, durch MöbelUpcycling erhält der Schülertreff eine optische Aufwertung und, und, und...eben überall Farbe, Licht und viel Bewegung im und um das Schulhaus.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 160

Sparten: Theater, Architektur/Raum, Bildende Kunst, Mode & Performance, Fotografie/Dokumentation                                 

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Steffi Goldschmidt, Kerstin Schwemmer, Mona Deiters, Maria Kubitscheck, Christopher Schmid, Christian Schröter, Andjelo Stankovic, Marc Oliver Lau                       

Kulturbeauftragte: Cornelia Regber

Kulturagentin: Dorothee Bucher       

Foto: Dorothee Bucher


Wie wohnt die Fantasie?

Schule: Staatliche Parkgrundschule Weimar

Zeitraum: Vorbereitungsphase Projektwoche 9.-13. April 2018

Mit dieser Frage startete die Park-Grundschule Weimar gemeinsam mit mehreren Experten ein großes Schulprojekt zum Jahresanfang. Nachdem die Drittklässler Entwürfe zeichneten und Modelle einer „Laube der Fantasie“ bauten, begannen sie jetzt in ihrem Naturgarten den Bauplatz zu ertüchtigen. Dazu steckten sie gemeinsam mit dem Architekten die Grundfläche ab und hoben die Grube aus, bevor sie die zu verbauenden Eichenstämme bearbeiten. Eine andere Gruppe entwickelte mit einer Künstlerin Mosaike, die den Boden des Gebäudes bilden werden. Die Lehrerinnen unterstützen mit eigenen Workshops die Aktionen im Garten. So erleben die Kinder das Werden eines eigenen Hauses in all seinen Schritten und können den Entstehungsprozesses mitgestalten. Zum Tag der offenen Gärten wird der Rohbau einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 51 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3

Sparten: Kunst/Architektur

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Viktoria Scholz und Architekt Michael Brehme

Beteiligte Lehrer/in: Sibylle Huber und Maxi König

Kulturagentin: Sybill Hecht

Foto: Sybill Hecht


Lehrerkulturtag

Schule: Staatliche Parkgrundschule Weimar

Zeitraum: 9. April 2018

Alle Pädagoginnen der Schule waren zu einem gemeinsamen Workshop mit dem Weimarer Percussionist Kay Kalytta in sein Klangradar-Atelier eingeladen. An diesem Nachmittag begaben sich alle unter seiner Anleitung auf eine Reise zu den Ursprüngen der Musik und alten Kulturen. Auf unterhaltsame Weise wurden fremde und spezielle Instrumente vorgestellt.
Mit einfachen Materialien konnte jede Teilnehmerin einen eigenen Takt ausprobieren und in einen rhythmischen Dialog mit der Gruppe treten. Es entstand ein spontanes Musikstück mit einer akustischen Aura, für jede Lehrerin entspannend und erfahrbar.
Ganz nach dem Motto: GUNgodoTAkitaDuna ! Der Lehrerkulturtag als kreative Fortbildungszeit ist ein festes Format im Kulturfahrplan der Schule. Der Musiker wird die Schule in einem kommenden Projekt unterstützen und eine
musikalische Sinnesreise mit den Kindern unternehmen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule

Sparten: Musik

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Percussionist Kay Kalytta

Kulturbeauftragte: Christina Winterfeldt und Ina Willecke

Kulturagentin: Sybill Hecht

Foto: Sybill Hecht

Januar bis März 2018


Kunst auf der Schokolade

Schule: Staatliche JenaPlanSchule Jena

Zeitraum: 12.-16. März 2018

Mit diesem Projekt möchte die JenaPlanschule dem Wunsch nach Identität und Öffentlichkeitswirksamkeit der Schulakteure gerecht werden, indem sie in der Zusammenarbeit mit einer Designerin und einer kleineren altersgemischten Schülergruppe an der Gestaltung von künstlerischen Motiven für Printprodukte unter Berücksichtigung historischer und globaler Zusammenhänge zum Thema Kakao in Bezug zum Titel „Fairtrade School“ arbeitete.Unter dem Aspekt „Schokolade in der Kunst“ bzw. „EAT Art“ entwickelten die TeilnehmerInnen
in der künstlerischen Praxis durch Malen sowie Drucken, Stempeln, Experimentieren mit Schokolade und verschiedenen Materialen und Ergänzen durch Schrift im Grafikdesign ein eigenes Motiv. Es entstanden Umverpackungsmaterial für eine Schulschokolade, Aufkleber und Karten für verschiedene Anlässe. In einer Präsentation wurden die Ergebnisse einer großen Öffentlichkeit in einer Bushaltestelle gezeigt.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 9 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 4-11

Sparte: Kunst

Projektpartner: Diplomdesignerin Maria Gottweiss

Lerherin: Andrea Schreiber

Kulturagent/in: Sybill Hecht

Foto: Sybill Hecht


RESPONSE 2017/18 – Wenn Sprache zur Musik wird

Schule: TGS am Roten Berg Erfurt, der TGS Herbsleben sowie des Gymnasiums „Oskar Gründler“ Gebesee

Wiederholt nahm die Thüringer Gemeinschaftsschule am Roten Berg Erfurt am Musikprojekt RESPONSE, gefördert von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, teil. In diesem Schuljahr setzte sich der Kurs der Klassenstufe 7 im Fach Darstellen und Gestalten intensiv mit dem Thema „Wenn Sprache zur Musik wird“ auseinander. Hierbei ging es um die Wechselwirkung von Musik und Sprache. Kreativ und nach vielen geeigneten Instrumenten und geräuscherzeugenden Gegenständen suchend, setzten sich die Jugendlichen unter Anleitung des Komponisten Johannes Hildebrandt und der Akkordeonistin Josi Schneider experimentell und erfindungsreich, dennoch spielerisch mit der Umsetzung eines Mühlen-Gedichts auseinander. Das Ergebnis konnte sich hören und sehen lassen, als die Gruppe am 16.03.2018 in der Alten Oper Frankfurt am Main mit anderen Projektgruppen aus den beiden Bundesländern Hessen und Thüringen auftraten.

Ebenso zeigten Fünftklässler der Thüringer Gemeinschaftsschule Herbsleben ihre musischen Resultate. Auch sie kooperierten mit den beiden Musikkünstlern und kreierten passend zur Region ein akustisches Spargelrezept mit traditionellen Instrumenten wie Gitarren, Schlaginstrumenten und Flöten. Dazu ergänzten sie stimmliche Laute, Sprechfragmente, Geräusche ausgelöst durch Rasseln und knisterndes Papier. Ein Mixer kam auch zum Einsatz.
Giordano Bruno do Nascimento betreute eine weiteres Projektteam des Oskar-Gründler-Gymnasiums Gebesee. Die Siebtklässler erprobten in der insgesamt viermonatigen Zusammenarbeit verschiedene Klangwerke zu den Weltsprachen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: Klassenstufe 5 und 7 der TGS am Roten Berg Erfurt, der TGS Herbsleben sowie des Gymnasiums „Oskar Gründler“ Gebesee

Sparte: Zeitgenössische Musik und Komposition

Projektpartner: Johannes Hildebrandt (Komponist), Josi Schneider (Akkordeonistin), Giordano Bruno do Nascimento (Komponist)

Projektförderung: Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie die Sparkasse Mittelthüringen

Kulturagent/in: Sybill Hecht

Foto: Sybill Hecht


Reise zu den Schmetterlingen

Schule: Staatliche Parkgrundschule Weimar

Zeitraum: Januar bis Februar 2018

Wie alt, wie groß werden Schmetterlinge? Wie kommen durch den Winter? Was fressen sie am Liebsten? Wo gibt es die Meisten? Wie machen sie die Farbe in die Flügel? Und welcher ist der Schönste? Fragen über Fragen, denen sich eine vierte Klasse der Parkgrundschule über zwei Monate widmete. Den regulären Kunstunterricht nutzten sie, um ihren Fragen nachzugehen. Wie richtige Forscher notieren sie ihre Beobachtungen, analysierten Bilder und hielten ihre Erkenntnisse in Tagebüchern fest. Über eine der größten Wissenschaftle-rinnen des Mittelalters, Maria Sibylla Merian, näherten sie sich dem ästhetischen Forschen und nutzten das Zeichnen als künstlerische Methode.
Die Kulturagentin führte das Projekt durch und vermittelte gleichzeitig einer Pädagogin die forschende Methode an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Alltags-welt der Schülerinnen und Schüler.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b

Sparte: Kunst

Lerherin: Christina Winterfeldt

Kulturagent/in: Sybill Hecht

Foto: Sybill Hecht


Klassikprojekt

Schule: UniverSaale Jena, Freie Gesamtschule

Zeitraum: 5.3.-9.3.2018

Eine Woche lang beschäftigten sich die 20 Jugendlichen der Stammgruppe 12 (11. Jahrgang) der UniverSaale unter Leitung von Maren Hädrich mit der Epoche der Klassik an berühmten Wirk- und Lebensstätten ihrer prominentesten Vertreter Goethe und Schiller. Die ersten drei Tage verbrachten die Schüler_innen in Weimar, besuchten Geothes Wohnhaus, Anna Amalias Palais und schnupperten “klassische Luft“ im Park an der Ilm. Dabei sind die Schüler_innen in die Lebenswelt der beiden Dichter eingetaucht, haben spannende Details erfahren und kritische Fragen gestellt. Mit diesen Fragen im Kopf haben sie die Kreativphase im Schillergartenhaus in Jena begonnen.

Hier wählten die Schüler_innen Schillers Ballade „Die Kraniche des Ibykus“ und stellten gemeinsam mit der Theaterpädagogin Claudia Kirchhof vom Theaterhaus Jena eine Inszenierung auf die Beine, die sie mit eigenen abstrakten Ideen und Begründungszusammenhängen spickten. Sie bastelten sich ihre Kostüme selbst und begaben sich gedanklich auf Basis ihrer Fragen aus den Weimartagen in die Ballade. Für Gänsehautstimmung sorgte auch, dass sie die Ballade genau in dem Raum aufführten, in dem sie Schiller geschrieben hat.

Gemeinsam mit dem Jenaer Autor Jens-Fietje Dwars erarbeiteten die Schüler_innen eine fiktive Gerichtsverhandlung über eine Kindmörderin, einschließlich eines Verhörs mit der Stellungsnahme Goethes im Spiegel seiner Gretchenfigur im „Faust“. Zeitgenössische Dokumente, literarische Werke Goethes sowie die wertvolle Anleitung und Inspiration des Autors erlaubten den Schülern eine kritische Auseinandersetzung mit der noch heute immer wieder diskutierten Thematik. Welche Position vertrat Goethe wirklich? Die Schüler vertieften ihre Fragen, die sie aus Weimar mitbrachten und riskierten einen genaueren Blick auf den großen Dichter.

Die Schüler_innen waren begeistert von der Projektwoche. Die Zusammenarbeit mit den beiden Künstlern empfanden sie als sehr inspirierend. Sie haben die Klassik auf sehr vielfältige Weise erleben können und die Scheu vor der Lektüre Goethes und Schillers Werke, die nun im Unterricht ansteht, verloren.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 1 Lehrerin, 20 SuS der Stammgruppe 12 (11. Klasse)

Sparte: Literatur, Theater              

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Claudia Kirchhof (Theaterhaus Jena) und Jens-Fietje Dwars       

Kulturbeauftragte/r: Franziska Renk

Kulturagent/in: Sandra Werner

Foto: Maren Hädrich


LEUCHTende MUSTERbildung

Schule: Kooperative Gesamtschule „Am Schwemmbach“ Erfurt

Über 800 Schüler waren vom 19.02. bis 23.02. 2018 in eine Projektwoche der gesamten Schule zum Thema „LEUCHTende MUSTERbildung“ in schöpferisches Gestalten auslösende Prozesse integriert. Damit hat das Konzept zwei grundlegende Ambitionen aufgegriffen. Zum einen regte das Vorhaben den kreativen, auseinandersetzenden und ebenso kritischen Umgang mit Lichtquellen an. Verbindend entstanden eindrucksvolle, materialwirksame Leuchtmechanismen. Zum anderen ging es in der schulischen Aktion auch um erprobende, innovative methodische Abläufe, die gerade mit und durch Künstlerisch-Kulturelles Unterstützung erfahren haben.

Die Kulturpartner (Projektionskünstler, Designer, Choreografen, Bildende Künstler,…) setzten künstlerisch-ästhetische Zeichen, um zum gestalterischen und entwickelnden kreativen Tätigsein auch über ein kunstpädagogisches Vermögen hinaus zur Kunst zu ermutigen und sich auf vielseitig Ästhetisches einzulassen. Die Schule wurde zum Leuchten gebracht und erbrachte am „Abend der offenen Tür“ am 23.02.2018 einer interessierten Öffentlichkeit den Nachweis der Effizienz Kultureller Bildung.

Liquid Light Overhead Projekt "Wolfsgold", Johannes Glöde

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: Klassenstufe 5 bis 12 der KGS „Am Schwemmbach“

Sparte: Bildnerisches Gestalten, Objekt- und Holzgestaltung, Lichtdesign und Schattenspiel, Projektionskunst, Modedesign, Installation, Experimente und Ästhetisches Forschen, Fotografie, Film, Breakdance und Rap, Stepptanz,…

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Florian Schmigalle (Holzdesigner), Johannes Glöde (Lichtdesigner), Christoph Rittweger (Projektionsdesigner), Franziska Most (Modedesignerin), Rosmarie Weinlich (Konzeptkünstlerin/Freie Künstlerin), More Than Subculture (Künstlerteam Rap, Breakdance, Szene-Kunst), Bernhard Prodoehl (Tanzpädagoge), Sepp Müller (Produktdesigner), Joseph Schulz (Schüler und Workshopleiter Fotografie), Uta Schunk (Kunstpädagogin und Kulturagentin), das gesamte Lehrerteam

Kulturagentin: Uta Schunk

Foto: Joseph Schulze


Hip-Hop Tanzen

Schule: Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz

Zeitraum: 8.12.2017-31.05.2018

In einem Wochenprojekt erarbeitet der Tanzlehrer Sebastian Richter mit Jugendlichen der Klassenstufe 7 eine eigene Choreografie. Die Schüler*innen lernen Grundschritte und studieren gemeinsam erste Elemente ein. Dabei erfahren die jungen Tänzer mehr über ihren Trainer und seine Arbeitsweise und versuchen eigene Schritte und Kombinationen zu entwickeln. Im Laufe der Woche werden die verschiedenen Elemente ergänzt und intensiv in den Gruppen geübt.

Am Mittwoch und Donnerstag können die Jugendlichen ihre erlernten Fähigkeiten weiter vervollkommnen. Dazu fahren sie nach Gera in die Tanzschule, um die Arbeit im Spiegelsaal professionell fortzusetzen. Neben dem Training mit dem Tanzlehrer Sebastian Richter werden die Jugendlichen von ihren Musiklehrerinnen Sandra Pönitz und Kerstin Figura unterstützt, die ebenfalls im Projekt intensiv mittanzen.

Die entstandene Choreografie wird am Freitag in der Schule präsentiert und kann zu weiteren kulturellen Veranstaltungen im Schuljahr aufgeführt werden.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 25

Sparte: Musik Tanz

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Sebastian Richter

Kulturbeauftragte: Sandra Pönitz

Kulturagentin: Jana Laser

Foto: Jana Laser

 


Überlagerungen

Schule: Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz

Zeitraum: 25.10.2017 - 9.05.2018

Als Startprojekt im Kulturagentenprogramm begann die kreative Arbeit im Rahmen der AG Kunst unter Leitung von Heike Seifert. Zu sechs Terminen kam der Geraer Künstler Erik Buchholz an das Ulf-Merbold-Gymnasium nach Greiz. Unter dem großen Thema: „Überlagerungen“ begannen die Jugendlichen sich kreativ mit der Arbeitsweise des Künstlers auseinander zu setzen und eigene Ideen zu verwirklichen.

Anregung fanden die Schüler*innen unter anderem in der Mappe „Bildberührung“ die durch das Ministerium herausgegeben wurde. Einfühlsam gab der Künstler Tipps, regte an und brachte alle Teilnehmer zum Nachdenken und intensiven Arbeiten. Entwürfe wurden mit Farbschichten versehen und einzelne Elemente hervorgehoben. Manches wurde nach vielfältigen Überlagerungen mit Schleifpapier wieder hervorgeholt. Geschichte und Geschichten waren für die Bildfindung essentiell. 

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 14

Sparte: Bildende Kunst  

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Erik Buchholz  

Kulturbeauftragte: Heike Seifert

Kulturagentin: Jana Laser

Foto: Jana Laser

 


Cradle to Cradle

Schule: Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz

Zeitraum: 18.12.2017 bis 30.04.2018

20 Schüler*innen der siebenten Klassen des Ulf-Merbold-Gymnasiums arbeiten in der Projektwoche vom 15.01.2018- 19.01.2018 mit einer Designerin zusammen. Sandra Ritter (Hamburg, Label „Humantiy“) wird an den fünf Tagen innerhalb der Projektwoche am Thema „Cradle to Cradle“ arbeiten. Das bedeutet: arbeiten nach einem Designkonzept, welches die Natur zum Vorbild hat. Die Natur kennt keinen Abfall.  So sollte auch jedes Produkt wiederverwertbar sein. Jedes von den Jugendlichen entworfene Kleidungsstück wird diesen Anforderungen entsprechen. Dies muss natürlich schon beim Entwurf beachtet werden.

Zu Beginn des Projektes setzen sich die Jugendlichen mit der Geschichte der Mode und auch der aktuellen Situation in der Textilproduktion auseinander. Durch die Reflexion über die aktuellen Entwicklungen in der Textilindustrie, erfahren sie, wie sinnvoll ein bewusster Umgang mit Stoffen sein kann.

Daraufhin erstellen die Schüler*innen Entwürfe für eigene Mode. Mit Hilfe der Designerin entwickeln sie Schnittmuster, die so gestaltet sein sollen, dass beim Zuschnitt keine Stoffreste übrigbleiben. Sie schneiden zu und lernen das Nähen ihrer eigenen Modelle.

Parallel dazu arbeitet eine weitere Gruppe. Dort werden die Jugendlichen von der Kunstlehrerin Heike Seifert in verschiedene Färbetechniken eingeweiht. Dabei werden natürliche Färbematerialien wie Zwiebelschale, Walnussblätter aber auch Rot- und Blauholz genutzt. Zum Einsatz kommen besonders Batik- und Shiboritechniken, d.h. die biologischen Baumwollstoffe werden geschnürt und gebunden, um besondere Muster zu erzielen. Die mit natürlichen Farben gestalteten Stoffe werden dann in der Designgruppe verarbeitet.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 20

Sparte: Kunst/ Design/Handwerk/Mode   

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Sandra Ritter

Kulturbeauftragte: Heike Seifert

Kulturagentin: Jana Laser

Foto: Jana Laser


Vom Träumen mit Giraffen an Bäumen...

Schule: Traumzauberbaumschule Weißensee

Zeitraum: 01.12. 2017 – 30.06.2018

Ein neues Selbstverständnis im kulturvollen Miteinander durch Gewaltfreie Kommunikation symbolisiert die Giraffe als das Tier mit dem größten Herzen von allen Landlebewesen.
"Nicht brüllen, besonnen sein und ein "großes" Herz zeigen" sind die Maßstäbe, die für diese Schule gelten.
Ein zentraler Kommunikationspunkt für alle Schulakteure präsentiert sich ab 2018 im Foyer mit einer ca. 5m hohen Giraffe. Diese bauen alle SchülerInnen der 2. Klassen unter Anleitung des Erfurter Künstlerpaares Jeannine Cleemen und Moritz Weisskopf.
Die Giraffenbeine demonstrieren im wahrsten Sinne des Wortes einen gemeinsamen "Fort-Schritt". Gleichzeitig können magnetische Bauteile an den 2m hohen Beinen wie eine Magnettafel als Meeting-Point dienen und über elektronische Zugänge könnte sich zukünftig jeder per Stick andocken und neuste Infos abrufen.
Ein leuchtendes Herz steht als Lichtquelle und starkes Symbol für den Antrieb, den Motor des Ganzen. Insgesamt dient die Giraffe als neuer Verbindungspunkt für die gesamte Schulgemeinschaft, die die "Fäden in der Hand" hat und wo sich Netzwerke bündeln, ankommen und abgehen, das gesamte Schulleben sozusagen "um-garnen".

Kulturbeauftragte: Melanie Stöpel/Daniela Haufe  

Kulturagentin: Dorothee Bucher       

Modell Giraffe: Weißkopf,Cleemen

→ Radiobeitrag MDR Thüringen

→ Radiobeitrag MDR

→ Video: Kinder erfüllen sich Giraffentraum

 


Poetry Slam – „Raus mit der Sprache“

Schule: RS Johann Wolfgang von Goethe, Schleiz

Heinrich der dritte will König von Schweden werden, ein schöner glücklicher Polizist bekommt unerwarteten Besuch, ein lustloser Bordellbetreiber ist ebenso anwesend wie Sabine Biene eine ziemlich schwachsinnige Hausmeisterin im Raumschiff.

Wo wir sind? Nein, nicht im Weltall - in Schleiz, an einer ganz normalen Thüringer Regelschule. Im Unterricht der achten Klassen. Doch es ist nicht ein ganz normaler Schultag, die Jugendlichen der Schleizer Goetheschule befinden sich in dem Workshop mit den Poetry Slammern Andreas in der Au und Andreas Budzier aus Erfurt. Neben kreativen Texten locken die beiden Künstler den Jugendlichen ihre Sprache heraus. Dazu gibt es vielfältige Übungen, die das Sprechen schulen und die Füller der Schüler fast zum Glühen bringen. Drei Tage sind die Wortartisten in Schleiz an der Schule, um zu trainieren. Am Ende werden die Jugendlichen, die sich trauen ihre Texte zum Wettbewerb „Goethe sucht den Superstar“ vortragen. Natürlich werden sie dabei fachkundig von den Slammern unterstützt.

Auf den besonderen Wettbewerb bereiten sich auch die Mitglieder der Percussion- AG vor. Am 23.03.2018 werden sie in der Schulturnhalle ihr Können unter Beweis stellen. Die Leiterin der Percussion- AG Julia Haubrich wird von dem Geraer Musiker Danny Schmidt unterstützt. Er trainiert mit den Percussionisten moderne lateinamerikanische Rhythmen und neue Elemente.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 79 Schülerinnen und Schüler

Sparte: Musik, Sprache, Theater

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen:  Andreas in der Au, Andreas Budzier und Danny Schmidt

Kulturbeauftragte/r: Antje Weinrich    

Kulturagentinnen:  Jana Laser

Foto: Jana Laser


Ein Licht-Korallenriff für das Schulhaus

Schule: UniverSaale Jena, Freie Gesamtschule

In der dritten „Klangfarben“-Projektwoche des Schuljahres schufen die 20 Schü-ler_innen der SG I (5./6. Jahrgang) ein leuchtendes und faszinierendes Licht-Korallenriff für das Schulhaus. Die beiden Pädagogen hinter der Klangfarben-Unterrichtsreihe, Jonas Beetz und Albrecht Lätsch, erhielten für dieses besondere Pro-jekt professionelle Unterstützung von der Jenaer Künstlerin Philine Görnandt und För-derung durch das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen Thüringen“.

In den ersten drei Tagen formten die Kinder organische Formen aus Draht und über-zogen diese Drahtkörper phantasievoll mit speziellem Pergamentwachspapier, das ext-ra für die Künstlerin hergestellt wird. Diesem kreativen Prozess schloss sich die Ober-flächenbearbeitung der Formen an: so schufen die Kinder Assoziationen zu Seeanemo-nen, Seegras, Quallen und algenartige Strukturen. Der Modellierung folgte der tage- und nächtelange Trocknungsprozess. Am vierten Tag der Projektwoche wurden die insgesamt 47 Papierobjekte zu einem Ganzen gefügt und mit Lichterketten illuminiert im Treppenhaus der UniverSaale angebracht. Außerdem stellten die Schüler_innen Pa-pierkostüme her, welche am nächsten Tag zum Einsatz kamen. Denn am Freitag zogen die Schüler_innen in ihren Kostümen und begleitet von Musik durch die Schule und „eröffneten“ ihr Korallenriff. Dieses leuchtet besonders schön in der Dämmerung oder Dunkelheit und sorgt deshalb besonders an grauen Tagen für ein Leuchten in der Schule bis hinaus zum Radweg, dass niemanden kalt lässt.

 

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 2 Lehrer, 2 Sozialpädagogen, 20 SuS der Stammgruppe I (5./6. Klasse)

Sparte: Bildende Kunst

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Philine Görnandt

Kulturbeauftragte/r: Franziska Renk

Kulturagentinnen: Sandra Werner

Foto: Sandra Werner


„Wie wohnt die Fantasie?“

Schule:  Staatliche Parkgrundschule Weimar

Mit dieser Frage startete eine dritte Klasse der Park- Grundschule Weimar gemeinsam mit der Leipziger Künstlerin ein großes Schuljahresprojekt, das voraussichtlich 2019 beendet ist. Sie begannen die fantastische Reise in dieser Projektwoche mit dem Bau von Modellen für einen Raum, der das Fantasieren, Experimentieren, Staunen, Laborieren, Inspirieren, Erkunden, Untersuchen und Forschen in ihrem Naturgarten ermöglicht. Mit dem Ansatz des forschenden Lernens entstanden zehn kleine Fantasielauben, die im Rahmen der Schule einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurden. Gemeinsam mit anderen Kooperationspartnern wird eine Auswahl getroffen, um noch im diesem Frühjahr mit den Vorbereitungen des Baues vor Ort beginnen zu können.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3

Sparte: Kunst/Architektur

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen:  Objektkünstlerin und Diplom-Architektin Viktoria Scholz

Lehrerin: Sibylle Huber

Kulturagentinnen: Sybill Hecht

Foto: Sybill Hecht


Dreiklang im Einklang

Schule:  Staatliche Regelschule „Prof. Gräfe“ Buttstädt

Im Zeitraum vom 1.11.2017 bis 30.04.2018 beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse in ihrer Projektarbeit für ihre Mündliche Prüfung mit dem Thema „Raumgestaltung“. Dafür entwickeln sie eigene Gestaltungsideen für den Musikraum, welche im theoretischen Teil ihrer Projektarbeit als Konzept formuliert werden. Anschließend nahmen sie selbstständig Kontakt zu ihrem Künstler auf, organisierten den Prozess der Vorarbeiten und beschafften die notwendigen Materialgelder zur Umsetzung (Schulverwaltungsamt).
Gemeinsam mit dem Künstler, den sie bereits aus anderen Schulprojekten gut kannten, verwirklichten sie an drei Tagen das entstandene Konzept sowohl im Unterricht als auch außerhalb der regulären Unterrichtszeiten.

Seit der 5. Klasse sind die Projektschüler derartige Angebote an ihrer Schule gewöhnt! Ganz selbstverständlich gehen die Schüler hier​ mit Kunst um. Sie greifen sozusagen auf die Kunst als Baustein bei ihrer Lebensgestaltung (hier noch im Schutzraum “Schule“ als Erprobung) zurück. Nach 7 Jahren Teilnahme der Schule am Kulturagentenprogramm ist das ein sehr interessantes Ergebnis.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler:  Projektgruppe der 10. Klasse

Sparte: Malerei/Street-Art/Architektur    

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Viktor Sobek

Kulturbeauftragte/r: Barbara Lange

Kulturagentinnen: Dorothee Bucher

Foto: Viktor Sobek

Juli bis Dezember 2017


„7 auf einen Streich: Frau Schneiderin rockt‘s“

Schule:  Grundschule am Schwemmbach Erfurt

Für ca. 60 3.Klässler der GS am Schwemmbach wurde ab dem 06.11.2017 ein kulturelles Vorhaben zur Umsetzung von eigenen künstlerischen Ideen durchgeführt. Angepasst wurden Interessen und Bedürfnisse für künstlerisches Agieren an kulturelle Bereiche und Sparten der traditionellen Eiskunstlaufinszenierung des ESC Erfurt. Damit stieg die bewegungsfreundliche und kulturell aktive Schule in das Kulturagentenprogramm ein. Die Kinder wählten sich in verschiedene Angebote zum Kennenlernen unterschiedlicher Kulturkooperationen klassenübergreifend ein und arbeiteten mit ausgesuchten Kulturpartnern im Rahmen einer Projektwoche.

Die Angebote mit künstlerischen Strategien, Methoden, Techniken sowie Darstellungsformen entwickelten sich aus den Wünschen der Kinder im Zusammenhang mit der Entwicklung des Kulturfahrplans. Den Bedarfen entsprechend, Objekte und Ausstattungsgegenstände erstellen zu wollen, Geschichten szenisch zu spielen oder auch vorzulesen, Sportarten zu fotografieren, trickreiche Spielmechanismen zu schaffen, Zauber- und Supermannkräfte zu besitzen, Flugapparate oder andere Konstruktionen zu entwickeln, zu erfinden, zu bauen, Tiere zu gestalten, zu basteln, unsichtbar zu sein, Filme zu drehen,… wurden fünf Workshops mit geeigneten Künstlern konzipiert. Mit einem Bühnenbildner entstanden für die Eiskunstlaufinszenierung und nachhaltig verwendbare, auch abänderbare Theaterboxen auf Rädern. Daran angeknüpft war ein Figuren- und Schattenspielkurs mit einer Spiel- und Lernmitteldesignerin. Sie entwickelte über zeichnerische und letztendlich figurativ gestaltende Prozesse das Spielensemble der begleitenden Märchen-Inszenierung. Eine Schülergruppe übte sich im szenischen Lesen und kleinen Ansätzen des Darstellenden Spiels mit einer Theaterpädagogin. Choreografisch und tänzerisch arbeiteten ca. 14 Jungen und Mädchen mit einem Tanzpädagogen. Hier wurde ein Vogeltanz einstudiert. Außerdem waren Kinder mit der Kulturagentin kreativ tätig und konnten sich malerisch-grafisch entfalten. Sie setzten auf vielfältige Weise – hier auch das eigenständige Sammeln ästhetischer Erfahrungen berücksichtigend – den Bau eines Baumobjekts mit kunstvoll kreierten Blättern und Fantasiefiguren um. Als verbindendes Thema wurde vom Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ ausgegangen.

Wesentliche Handlungsstationen des Grimm’schen Stoffes wurden durch szenisches Lesen umgesetzt. Parallel wurden Schatten- und Figurenspielsequenzen aus den Theaterboxen – überdimensionalen „Nähkästchen“ ähnelnd - mit den Kindern entwickelt. Die drei Spielkisten sind wie bereits erwähnt vielseitig und nachhaltig als Spielplattform für künstlerische und erlebnispädagogische Aktivitäten in der Schule nutzbar. Die gestalterischen Resultate, die Spiel- und Tanzergebnisse wurden nach der Projektwoche zum  Weihnachtsschaulaufen des ESC „Sieben auf einen Streich“ netzwerkübergreifend und öffentlichkeitswirksam dargeboten. Theaterboxen, Baumobjekt, filmisches und fotodokumentarisches Material werden auch im Schulhaus präsent sein.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler:  Klassenstufe 3 der Grundschule am Schwemmbach

Sparte: Tanz- und Tanztheater, Szenisches Lesen/Darstellendes Spiel, Bühnenausstattung/Schattenspielboxen und Kostümbild, Objektgestaltung, Spielfiguren; Fotografie, Film, Eiskunstlauf 

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Patrik Pavlik (Diplom-Tanzpädagoge), Moritz Weißkopf (Bühnenausstattung), Nora Kühnhausen (Spielmitteldesign), Jelena Albrecht (Theaterpädagogik), Uta Schunk (Kunstpädagogik), Cornelia Beyermann (Eiskunstlauf/Choreografie), Susan Nürnberger (Fotografie), Harald Mohr/Mohrmedia (Film)

Kulturagentinnen: Uta Schunk und Elisabeth Fuckel

Foto: Susann Nürnberger


Einstein mag kUNSt!

Schule:  TGS "Albert Einstein" Sömmerda

Zeitraum: 19. bis 20. Dezember 2017

Für die Schulakteure der Staatlichen Gemeinschaftsschule "Albert Einstein" Sömmerda fanden die ersten drei kulturell geprägten Projekttage mit dem Thema "Einstein mag kUNSt!" innerhalb unseres Programmes noch im Dezember 2017 statt. Seit August 2017 nimmt die Schule im KAP teil.

Über 20 Projekte, nicht nur die 8 mit Kunstgeld geförderten, beziehen sich vorbehaltlos mit ihren Inhalten auf die im Vorfeld eruierten Wünsche der SchülerInnen und LehrerInnen. Seit Schuljahresbeginn wurden in speziellen Gremien (A-Team=Lehrerschaft, Special Agents for Culture=Kontaktschüler) die Interessen und Bedürfnisse aller an Schule Beteiligten intensiv ermittelt und ergaben als Ergebnis die nun umgesetzten Projektinhalte:

Graffiti und Sitzmöbel für die Pausenhalle, PapierCollagen und Malerei für die Schulflure, Sitzmöbel-Design (Palettenmöbel und Liegestühle) für Chill-Ecken im Haus, ein Image-Film für die Schule, ein eigenes Schul-Logo als Siebdruck für alle, Capoiera-Grundkurs, Farben für den Schulhof, Dokumentationen/Schülerzeitung, Artistik, Zumba, Yoga und noch mehr Sport, Fastfodd versus Slowfood, Chor und Basteln…

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler:  250 Schüler_innen

Sparte: Bildende Kunst, Architektur/Raum, Film, Medien, Textildesign, Musik, Tanz, Ma-lerei, Grafik, Graffiti, Upcycling-Möbeldesign    

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Christopher Schmid, Sven Messerschmidt, Nora Kühnhausen, Daniel Almeida, Sepp Müller, Fabi, Hannes Meinhardt, Philipp Ludwig-Orlowski, Viktor Sobek, Michael Fischer – Schatzinsel e.V.

Kulturbeauftragte: 
Sabine Dietrich

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Foto: D. Bucher


BARCAMP - Lass die Schule im Dorf- bring Kultur zu uns!

Schule: Regelschule Wormstedt

Zeitraum: 13. Dezember 2017

Die Kulturkontaktschüler der Regelschule Wormstedt konnten als zweite Schule im Kulturagentenprogramm einen Tag Demokratie erleben. Als Experten für ihre Region und ihre Themen in der Schule konnten sie mitreden, wie sie ihre Zukunft gestalten wollen. Dabei ging es hauptsächlich darum, was sie interessiert und welche Angebote in der kommenden Projektwoche gemeinsam mit den eingeladenen Künstlern umgesetzt werden können. Sessionthemen waren PC-Spiele, Essen, Akrobatik und Musik, Schulhausgestaltung, Graffiti und Drogen. Dieses vierte Thüringer Barcamp wurde vom Team „Vorsicht Demokratie!“, ein Projekt der LKJ Thüringen, in Zusammenarbeit mit dem Team des Stellwerks Jugendtheater Weimar durchgeführt.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 20 Schüler_innen

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: LKJ Thüringen Christiane Preuß und Henriette Schubert-Zunker, Stellwerk Weimar Steffi Heiner und Christian Schröter

Kulturagentin: Sybill Hecht

Foto: S. Hecht


„Typisch Junge-typisch Mädchen“

Schule: Regelschule „Käthe Kollwitz“ Nordhausen

Zeitraum: 07. bis 08. Dezember 2017

Unter dem Thema „Typisch Junge-typisch Mädchen“ fanden parallel Papiercollage- und Line Dance-Projekte in den 5. Klassen statt. In separaten Gruppen wurden geschlechtertypische Unterschiede und die eigene Identität erforscht, sowie diese bildlich und körperlich/tänzerisch sichtbar gemacht. Es war eines der ersten Teilprojekte des schulumfassenden mehrjährigen Gesamtprojekt WIR.JEDER.ANDERS.ZUSAMMEN. Die Ergebnisse aus dem Papiercollage-Workshop wurden großformatig als Digitaldruck auf eine Plane übertragen und dienen fortan als Schulhausgestaltung sowie Teil eines Bühnenbildes für verschiedene folgende Aufführungen. Die unterschiedlichen Line Dance-Choreografien werden ebenfalls Bestandteil geplanter Aufführungen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 50 Schüler_innen

Sparte: Bildende Kunst, Tanz    

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Juschuäleja (Bildende Künstlerin)

Kulturbeauftragte/r: Susanne Heise

Kulturagent: Thomas Kirchner

Foto: T. Kirchner


DRUCKwerkSTATT

Schule: Regelschule Wormstedt

Zeitraum: 20. November 2017 – 28. Februar 2018

Die richtige Verzahnung von Kunstunterricht und freier Kunstwerkstatt in der Wormstedter Schule machte es möglich, eine zweite Ausstellung am 8.12.2017 in der Stadtbibliothek Apolda zu kreieren. Nach einem Besuch im historischen Druckmuseum Weimar und einer intensiven Auseinandersetzung im Lernbereich der Druckgrafik sind für die Mädchen und Jungen Hoch-und Tiefdruck, Weißlinienschnitt, Material- und Initialiendruck, Monotypie und Mixed Media keine Fremdwörter mehr. Schüler und Schülerinnen aller Jahrgänge haben viele das Abenteuer Druck erlebt und präsentieren ihre Werke in den Räumen des Kulturpartners. Damit wird die seit 2016 existierende Kooperation durch verschiedenen Formaten, wie auch Schreibworkshops und Vorlesetagen belebt.

Die Künstlerin Theresa Berger hat die Schule im Planungsprozess für die Präsentation der Bilder bis hin zur Vernissage angeleitet, beraten und begleitet.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 50 Schüler_innen

Sparte: Kunst/ Literatur

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Druckgrafisches Museum Pavillonpresse Weimar

Kulturbeauftragte: 
Natalie Brzezinski

Kulturagentin: Sybill Hecht

Foto: B. Fröhlich


"Burgk-Aktionen" Schüler arbeiten zusammen mit Künstlern im Museum Schloß Burgk

Schule: Staatliche Regelschule „Johann Wolfgang von Goethe“ Schleiz

Zeitraum: 25.10.-5.01.2018

Am 25.10.2017 eroberten Schüler der sechsten Klassen der Schleizer Regelschule „Johann Wolfgang von Goethe“ mit ihren Klassenlehrern im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekttages das Museum Schloß Burgk. Neben Geschichte spielten an diesem Tag Geschichten, Töne, Bilder und Schriften eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit den Künstlern Mirko Albrecht, Erik Buchholz, Kay Kalytta, Wolfgang Schwarzentrub und Kay Voigtmann wurden z.B. in der Burg(k) Klänge und Klingendes gesucht, aufgenommen und verfremdet. Es wurde mit Eisengallus-Tinte experimentiert, der eigenen Familiengeschichte sowie der der fürstlichen Familie und deren Hofstaat nachgespürt. So entstanden Portraits von Handwerkern und Bediensteten des Hofes, denen in der Galerie des Schlosses sonst kein Platz gewidmet wurde. Stammbäume der Jugendlichen wurden besprochen und bildnerisch umgesetzt. Im Schloss sammelten einige Schüler besondere Klänge und musizierten gemeinsam mit gesuchten, ungewöhnlichen Instrumenten, wie zum Beispiel Zeitungen, Dosen oder auch Steinen. Diese Klangcollagen wurden kombiniert und kamen als Abschluss mit Live-Musik der Teilnehmer dieses Workshops zur Aufführung. Einige der entstandenen Schülerarbeiten werden für kurze Zeit einen Platz im Museum finden und die klassische Ausstellung mit neuem Leben füllen.
Ein Tag, der zeigte, wie fruchtbar das Zusammenspiel von jugendlicher Kreativität, künstlerischer Professionalität und außergewöhnlichem Lernort sein kann. Vielen Dank für die intensive Unterstützung durch die Mitarbeiter des Museums Schloss Burgk.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 58 Schüler_innen

Sparte: Architektur/ Raum, Bildende Kunst, Medien, Musik, interdisziplinär   

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Kay Kalytta, Wolfgang Schwarzentrub, Erik Buchholz, Kay Voigtmann, Mirko Albrecht

Museum Schloß Burgk: Sabine Schemmrich, Julia Weiß und Timm Luckhardt (Führung und Vorbereitung)

Kulturbeauftragte: 
Gisela Rühl

Kulturagentin: Jana Laser

Foto: Jana Laser


DschungelTRAUM trifft Zirkus

Schule: Staatliche Grundschule Gefell

Zeitraum: 01.04.-30.09.2017

Bereits zu Beginn der Programmlaufzeit "Kulturagenten für kreative Schulen" äußerten die zehn Lehrkräfte der Traumzauberbaumschule Weißensee in einem intensiven Prozess den gemeinsamen Gedanken, ein Wochenprojekt zum Thema ZIRKUS in den Mittelpunkt ihrer kulturellen Arbeit für das Schuljahr 2017/18 zu stellen.
Dieser große Wunsch bestätigte sich auch in den gesammelten, präsentierten und ausgewerteten "KULTUR-Träumchen" aller 150 Schulakteure im November 2016.
Seitdem stand fest: Ein Zirkus-Projekt steht auf der Wunschliste aller ganz weit oben.
Und nicht nur für einen Tag etwa möchte die Schulgemeinschaft das Zirkusleben ausprobieren. Nein, eine ganze Woche, für jeden gut sichtbar mit einem riesigen Zelt am Gondelteich in Weißensee, gleich hinter der Runneburg und dem Chinesischen Garten gelegen. Soweit die Vision der Schulakteure!
Davon inspirierte Vorgespräche mit der Stadtverwaltung, welche die Grundschule verwaltet, ergaben dann auch noch das großzügige Angebot, das Projekt finanziell mitzutragen. Ergänzend plante die Schule sich trotzdem mit Eigeninitiativen (einem Spendenlauf sowie einem symbolischen Eintrittsgeld zur Aufführung) an der Finanzierung zu beteiligen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 160 und Publikum
Sparte: Zirkus    
Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Kinder und Jugendzirkus Tasifan e.V.
Kulturbeauftragte/r: Melanie Marquardt
Kulturagent/in: Dorothee Bucher

Foto: D. Bucher

 


happy colours / Workshop "FarbAkzente"

Schule: Staatliche Grundschule Gefell

Zeitraum: 25. bis 29.09.2017

Vom 25.09. bis 29.09. 2017 bekam die Staatliche Grundschule Gefell einen neuen Look. Angeleitet von dem Streetart-Künstler André Bretschneider aus Mechelgrün bei Plauen kreierten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassenstufe am ihren eigenen farbigen Vorschlag für die Eingangsfassade und erkundeten das Medium Graffiti. Diese individuellen Entwürfe werden im Schulhaus ausgestellt und daraus eine gemeinsame Gestaltungsidee entwickelt.
Anschließend ließ der Profi vor den Augen der Kinder aus ihrem Konzept eine mehrere Meter hohe Fassadengestaltung entstehen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler selbst ihr neu erlerntes Können zum Einsatz bringen und am Boden den Start für ihre Vision eines bunten Schulhauses setzen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 44 Schüler_innen

Sparte: Bildende Kunst/ Street Art, Graffiti

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: André Bretschneider

Kulturbeauftragte: 
Sabine Richter/ Katrin Beyer

Kulturagentinnen: Katja Bernhardt/ Miriam Braunstein

Fotos: Miriam Braunstein


Zu Besuch im Architekturbüro / Workshop Schülermitgestaltung

Schule: Thüringer Gemeinschaftsschule Wenigenjena, Jena

Zeitraum: 18.09.2017

Am Montag, dem 18. September 2017 war es nach langen Vorbereitungen und Beratungen endlich soweit: die sieben Schülerkulturagenten reisten gemeinsam mit dem Schulleiter Herr Weihrauch, dem kulturbeauftragten Schulsozialarbeiter Herr Zech, der Kunstlehrerin Frau Seidel, dem Jenaer Projektleiter für den Schulneubau Herr Werrmann-Nerlich und der Kulturagentin Frau Werner nach Leipzig, in das Architekturbüro RKW. Neben Einblicken in das Berufsleben eines Architekten wurden den Jugendlichen von den beiden Architektinnen Frau Pyka und Frau Eichhorn der Neubau und die Flächen im neuen Schulgebäude vorgestellt, die sie zukünftig selbst gestalten können. Anschließend entwickelten die Teilnehmer gemeinsam erste Ideen für die Herangehensweise an die Gestaltung der Nischen und Logotafeln, die Stück für Stück im neuen Schulhaus im Stadtviertel Jena-Ost umgesetzt werden sollen.

Die Exkursion war nach dem Winterfilmprojekt mit dem Radio OKJ zur Frage „Wie soll unsere neue Schule aussehen?“ ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Mitbestimmung der Kinder und Jugendlichen, in dem die Schülerkulturagenten der Kultursteuergruppe wichtige Aufgaben übernehmen.

Im November 2017 ist die nächste Exkursion geplant, diesmal in den Rohbau des neuen Schulgebäudes unter dem Jenzig.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler:

7 SchülerInnen der 6.-8. Klassenstufe
2 LehrerInnen, 1 Schulsozialarbeiter, 1 Schulbegleiter, KA

Sparte: Architektur

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen:

Architekturbüro RKW Leipzig
KIJ / Kommunale Immobilien Jena

Kulturbeauftragte: 
Martin Spantzel

Kulturagentinnen: Sandra Werner

Foto: Sandra Werner


Klangcockpit

Schule: UniverSaale Jena, Freie Gesamtschule

Zeitraum: 11. -15.09.2017

Ein Willkommensgruß nach den Ferien, die Ankündigung von Kuchenbasaren, Schul-festen, Hitzefrei oder Versammlungen in der Aula - all das kann in Zukunft über die Lautsprecheranlage des Sekretariats der Freien Gesamtschule UniverSaale zu hören sein.
Im Rahmen der Projektwoche „Klangfarben“, ein Unterrichtsformat unter der Leitung der Pädagogen Jonas Beetz und Albrecht Lätsch, das die Fächer Kunst und Musik ver-bindet, konzipierten und entwickelten die Schüler_innen der Stammgruppe IV ein ein-zigartiges “Klangcockpit”. Professionelle Unterstützung erhielten sie dabei von dem Jenaer Klanggestalter Heiko Lochas, der sich seit vielen Jahren mit der Konzeption und Umsetzung von Designobjekten in Elektronik, Akustik und Robotik beschäftigt.


In der Projektwoche, die vom 11.-15. September 2017 stattfand, stand die künstlerische Auseinandersetzung mit Klängen, Geräuschen und Texten im Mittelpunkt. Die Schü-ler_innen arbeiteten dafür an verschiedenen Aufgaben: Sie konzipierten, bauten und gestalteten die Steuerzentrale in Abstimmung mit dem Sekretariat, kümmerten sich um die Klang-Text-Kompositionen, suchten zu den Ansagetexten die entsprechenden Klän-ge und erstellten die Sprach-, Musik- und Klangaufnahmen. Auch das Innenleben muss-te mittels einer Steuersoftware, die auf Knopfdruck zum hörbaren Klang führt, entwor-fen werden.
Dabei wurde viel Wert auf den Prozess und „Handgemachtes“ gelegt: Alles wurde selbst produziert, gesungen oder eingesprochen, das Cockpit inklusive Innenleben ei-genhändig gebaut, programmiert und thematisch gestaltet. Die Anlage soll im Sekreta-riat fest installiert und mit seinen Klangcollagen und Klangrätseln für Ansagen im Schulalltag genutzt werden. Zum Tag der offenen Tür der UniverSaale, am 21. Oktober, wird es zum ersten Mal zum Einsatz kommen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler:

2 Lehrer, 2 Sozialpädagogen, 20 SuS der Stammgruppe IV (5./6. Klasse)

Sparte: Musik, Medien, Bildende Kunst

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Heiko Lochas

Kulturbeauftragte: 
Franziska Renk

Kulturagentinnen: Sandra Werner

Foto: Sandra Werner


Januar bis Juni 2017


TRÄUMCHEN zum Lesen, Malen und Tanzen

Schule: Traumzauberbaumschule Weißensee

Zeitraum: 05. - 30.06.2017

Das Projekt "TRÄUMCHEN zum Lesen, Malen und Tanzen" richtet sich ausschließlich an die Schüler*innen der 3. und 4. Klassenstufen mit ihren speziellen Wünschen. Zum einen sind da das Werkeln mit Holz und zum anderen der große Bewegungsdrang mit Lust auf urbane Ausdrucksformen. Alle Schüler*innen der 3.Klasse erproben sich in der Holz-Gestaltung- ein Bücherbaumboard entsteht. Und alle Schüler*innen der 4. Klasse gestalten mit Schrift/Farbe ein Abschieds- Graffiti auf einer Schulhofwand in Begleitung der entsprechenden Bewegungen zur passenden Musik (Hip Hop).

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 65 Schüler_innen

Sparte: Design, Bildende Kunst & Tanz als urbane Ausdrucksformen  

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Michael Hecker, Christian Werner, Sibylle Mania, Sven Messerschmidt, Nora Kühnhausen, Daniel Carlos Medeiros Almeida

Kulturbeauftragte:
Melanie Marquardt

Kulturagentin: Dorothee Bucher

Fotos: Dorothee Bucher


FIT4FUN

Schule: Kolpingschule, Erfurt

Zeitraum: 19.-21.06.2017

Das Jahresthema lautet „Ist das Kultur oder kann das weg?“.

Kreativität, Gesundheit und Natur und bewusste Entspannung- 4 Themen aus unserem Kulturfahrplan, die gleichsam 'fit' machen und 'fun' bereiten: FIT 4 FUN. Nach der partizipativen Planung des grünen Klassenzimmers durch die Kulturkinder, fanden am 19. und 20. Juni sieben Workshops in direkter Kooperation von Künstler/innen und Lehrer/innen und sechs weitere Workshops in Eigeninitiative des Kollegiums für knapp 200 Schüler/innen statt.

 

Es wurden folgende Themen angeboten:

Gestaltung des grünen Klassenzimmers,

ästhetisches Forschen zu Raum und Ruhezonen, Entwicklung einer „Chill-Ecke“,

gesunde Ernährung, Tischkultur,

Fairplay-Fussball, Step-Aerobic, Cheerleading, Flying Yoga,

Musik und Klangerlebnisse selber machen,

Kunst der Illusion, Upcycling Installationen und Skulptur,

Malerei und Collage für die Türengestaltung im Schulhaus.

 

Am 21. Juni wurde der Schuljahresabschluss mit allen Schüler/innen, Eltern, dem Lehrerkollegium und geladenen Gästen mit einem Sommerfest gefeiert. Die Ergebnisse aller Projekte etablieren als rahmenfüllendes Programm die 'kreative' Schule.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 200 Schüler_innen

Sparte: bildende und darstellende Künste

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Erfurter Malschule, Musikcollege, TU Ilmenau/Unisport, Frank Mittelstädt (custom green)

Kulturbeauftragte: 
Sindy Kalies

Kulturagentin: Miriam Braunstein

Foto: Miriam Braunstein


„BeSCHLOSSenes SPEKTAKEL – Ein Sport- und Kulturforum“

Der Verein zur Förderung der TGS Herbsleben e.V. führte in der Zeit vom 09.06.2017 bis zum 17.06.2017 im Rahmen eines Bündnisses mit dem Athletensportverein Herbsleben e.V., dem Fußballsportverein 1921 Herbsleben e.V. sowie dem Verein Schlossruine Herbsleben e.V. ein Sportvorhaben durch, um Kooperationen in den Bereichen Sport, Kultur und Bildung herzustellen.

Dabei griffen bewegungsfördernde Aktivitäten und künstlerisches Agieren der beteiligten Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Weise ineinander. Die vorbereitenden Prozesse verschiedener Sport- und Kulturpartner mit den Teilnehmern aus unterschiedlichen Schulen mündeten in einer gemeinsame sparten- und sportartenübergreifenden Präsentation an einem historischen Kulturort, der Schlossruine Herbsleben.

Die Workshops bereiteten ein Spektakel vor, das die Herbslebener Schlossruine mit Performances unterschiedlicher Sportarten, Tanzstile, musikalischer Sequenzen und künstlerisch-technischer Gestaltungsmethoden am 16.06.2017 eindrucksvoll belebte und in Szene setzte.

Den Abschluss des von vielen Besuchern wahrgenommenen Events krönte eine Licht- und Lasershow.
Ausgewertet wurden die Erfahrungen und Erlebnisse des komplexen Vorhabens im Rahmen einer gemeinsamen Frühstücksrunde mit anschließendem Reflexions-Warm-up auf dem Herbslebener Sportplatz.

Projektbeteiligte: Teilnehmer aus den Klassen 3 bis 11 (TGS Herbsleben, Kolpingschule Erfurt, KGS „Am Schwemmbach“ ErfurtTGS Greußen, Gymnasium Gebesee)

Kultur- und Sportbereich: Tanz- und Tanztheater, Stepp-Tanz, Akrobatik, Kraftsport, Capoeira, Kostümbild, Film und Fotografie, Projektion und Grafikdesign, experimentelle zeitgenössische Musik 

Projektpartner: Daniela Backhaus (Tanztheater Erfurt e.V.), Patrik Pavlik (Kulturetage Erfurt), Antonia Klauke, Bernhard Prodoehl (Tanzhaus Erfurt e.V.), Maria Göpffarth, Max Wagner (Zirkus Tasifan), Daniel Medeiros (Tanztheater Erfurt e.V.), Christopher Roland (ASV Herbsleben e.V.), Franziska Most, Christopher Schmid, Harald Mohr (Mohrmedia), Christoph Rittweger, Manuel Schuler (Tanztheater Erfurt), Christine Herzog und Giordano Bruno do Nascimento (Via Nova e.V.), Gerd Rabitzsch (Veranstaltungsmeister/Tontechniker), Michael Strupp (Lehrer TGS am Roten Berg/Licht- und Lasershow), Marlies Lange (Tanz über FSV Herbsleben e.V.)

Kulturagentin: Uta Schunk

Projektförderung: Sportbündnisse/Deutsche Sportjugend

Fotos: Christopher Schmid


KULTURPFAD

Vom 03.05. bis zum 16.06.2017 fand ein künstlerisches Projekt statt, innerhalb dessen mit dem Bau zweier Stelen der Beginn eines erlebnispädagogischen Kulturpfades markiert wird. Der gestalterische Prozess für 21 Schüler der TGS Herbsleben erfuhr durch die Expertise eines Holz- und eines Metallgestalters fachspezifische Unterstützung. Über die künstlerische Begleitung und naturwissenschaftliche Vermittlung nutzten Jugendliche die künstlerische Feldforschung zum Lebensraum UNSTRUT als Methode, um aus den regionalen Besonderheiten ihr eigenes Interessenfeld zu entwickeln und ästhetisch forschend zu begreifen.

Die Schüler setzten die Resultate ihrer Forschungen in zwei Installationen um. Im künstlerischen Werksprozess entstanden in den zwei Projektgruppen ein großes vogelartiges Wesen sowie ein Fisch, eine Rotfeder. Die beiden Luft- und Wasserwesen können sich nun an ihrem dauerhaften Standort durch Windeinflüsse leichtgängig wippend und rotierend bewegen, denn sie sind auf Kugellagern montiert.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister, der Schulleitung und der Kulturagentin wurden die Kunstwerke auch im Rahmen eines netzwerkübergreifenden Sport- und Kultur-Events eingeweiht. Neue Bänke, die die Kommune extra bauen ließ, laden nun Ortsansässige, Wanderer und Radfahrer zum Verweilen und Genießen an der Kulturoase im Grünen ein.

Projektbeteiligte: Schüler_innen der Klasse 8 der TGS Herbsleben

Künstlerischer Bereich: Bildende Kunst, Kunst im öffentlichen Raum

Projektpartner: Florian Schmigalle (Holzdesigner/Bildhauer), Thomas Lindner (Metallgestalter)

Kulturagentin: Uta Schunk

Foto: Schunk/Habedank


Kulturpraktikum

Schule: Thüringer Gemeinschaftsschule Wenigenjena, Jena

Zeitraum: 15.-19.5.2017

In dieser Projektwoche stand die eigene schöpferische Arbeit im Kontext von Kunst und Design im Vordergrund. Es ging um die individuelle Erfahrung des HANDgemachten, des Selbstgemachten und die Herstellung von individuellen Unikaten, die sich von industriellen Serienprodukten unterscheiden. In fünf verschiedenen Ateliers experimentierten die 46 Jugendlichen der 7. Klassenstufe eine Woche lang mit Farben, Formen, Instrumenten, Materialien und Techniken und erschufen mit ihren Händen ihr eigenes künstlerisches Produkt. Dabei wurden sie von sechs Künstlern aus Jena und Berlin unterstützt.

Die Werkschau der verschiedenen Arbeiten, wie Fotografien, geschmiedete Figuren, Graffitibilder, Holzskulpturen und Musikstücke fand im Jugendzentrum „Treff“ statt. Mit einer stimmungsvoll in Szene gesetzten Ausstellung und musikalischen Darbietungen gelang es den Jugendlichen, ihren zahlreichen Gästen künstlerische Einblicke in die verschiedenen Ateliers des Kulturpraktikums zu geben. Am Ende waren alle Beteiligten stolz auf die beeindruckenden Ergebnisse, die mit viel Applaus bedacht wurden.

Das Projekt ergänzt hervorragend das Angebot "Berufstart", dem neu entwickelten berufsorientierenden Programm der Schule. Durch dieses Kulturpraktikum können die SchülerIinnen der 7. Klassen in die Bereiche Kunst reinschnuppern und interessante künstlerische Berufe kennenlernen. 

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 46 SchülerInnen der 7. Klassenstufe, 2 Lehrer, 1 Schulsozialarbeiter

Sparte: Musik, Fotografie, Bildende Kunst, Streetart

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Jugendclub „Treffpunkt“ Jena Lobeda, Robert Krainhöfner, Diana Juneck, Steffen Landeck, Kai-Uwe Krauss, Farbgefühl (Michael Pook und Michael Drosdek)

Kulturbeauftragte: Martin Spantzel

Kulturagentin: Sandra Werner

Foto: Sandra Werner

Foto: Jana Laser


"Kultur-INSEL" – wir schaffen Raum für Kreativität

Unsere ganze Schule eine Kultur-INSEL

Der Wunsch der Schüler und Lehrer nach einem gut nutzbaren Begegnungs- und Kreativraum wurde auf den Weg gebracht. Bis dieser Raum fertig gestellt wird, ist es Ziel der Schule, viele verschiedene Kultur-INSEL-Angebote für die Schüler*innen bereit zu stellen, die dann nach den Baumaßnahmen im Kellergeschoss angeboten werden können. Dazu sollten in diesem Projekt Kontakte zu Künstlern der Region aufgebaut werden und erste notwendige Materialien beschafft werden. Durch die künstlerische Auseinandersetzung, wird es auch den Schülern nicht deutschsprachiger Herkunft ermöglicht werden, sich auf ästhetischem Wege auszudrücken.

Der traditionelle Elterntag mit seiner neuen künstlerischen Ausrichtung sollte Schüler*innen und Eltern auf die weiteren Projekte im Rahmen des Kulturagentenprogramms an der Schule einstimmen. Dazu wurden Künstler aus der Region eingeladen und auch die Lehrer- und Erzieher-teams bereiteten kreative Angebote für die Kinder und ihren Eltern vor. Zur Eröffnung des kreativen Elterntages trat die Gruppe “Tanzmäuse“ mit der Tanzlehrerin Andrea Müller-Stahlkopf auf und es erfolgte eine kurze Begrüßung. Die Ergebnisse der Workshops am Vormittag im Kunstunterricht mit den Künstlern Barbara Toch und Wolfgang Schwarzentrub wurden in einer kleinen Vernissage präsentiert. Alle beteiligten Künstler waren in dem Künstlercafe mit ein bis zwei Arbeiten vertreten. Für alle Besucher (Eltern und Kinder) gab es am Nachmittag kreative Angebote, die sie je nach Interesse besuchen konnten. Dabei wurden die Lehrer- und Erzieherteams von verschiedenen Künstlern unterstützt. Die Designerin Kathrin Buskies gestaltete mit Kindern und Eltern gemeinsam zum Thema „Schüsselerlebnis“ mit Ton. Der ehemalige Lehrer und Künstler Rainer Bartossek brachte sich am Nachmittag mit dem „Flinken Zeichenstift“ ein. Musikalisch wurden die Lehrer- und Erzieherteams von der Tanzlehrerin Andrea Müller-Stahlkopf ergänzt. Im grafischen und malerischen Bereich arbeiten die Künstler Barbara Toch und Wolfgang Schwarzentrub, die beide über viel Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen verfügen.
Es fanden Führungen in den Kellerräumen statt, in denen die zukünftige interkulturelle Kreativwerkstatt ihren Platz finden soll. Damit konnte Interesse bei den Eltern und Kindern geweckt werden.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 300 der Pfortener Schule, Gera

Sparte: Bildende Kunst, Musik, Tanz, interdisziplinär, Workshopangebote der Lehrer- und Erzieherteams, Workshopangebote der Künstler                               

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Kathrin Buskies, Barbara Toch, Wolfgang Schwarzentrub, Rainer Bartossek, Andrea Müller-Stahlkopf                  

Kulturbeauftragte: Heike Nass          

Kulturagentin: Jana Laser

Foto: Jana Laser


Jugendredaktion

Schule: Regelschule „Käthe Kollwitz“ Nordhausen

Zeitraum: ab 27.02.2017

Mit dem Projekt „Wer wachsen will, braucht starke Wurzeln“ möchte die Regelschule „Käthe Kollwitz“ Nordhausen die Grundlagen für eine nachhaltige und attraktive Kulturarbeit herausbilden. Diese Aktivitäten und Entwicklungen sollen in einer hierfür ins Leben gerufene Jugendredaktion durch unsere Schülerinnen und Schüler auf eine ansprechende und zeitgemäße Art journalistisch/medial begleitet und auf-bereitet werden.

Mithilfe von externen Profis aus Journalismus und Medien galt es die Gruppe an journalistische Grundlagen und den selbstbewussten Umgang mit Kamera-, Auf-nahme- und Schnitttechnik heranzuführen. In regelmäßigen Treffen wurden hierbei die zentralen Fragen, sowohl in der Schule, als auch in einem eigens für dieses Vor-haben eingerichteten Redaktionszimmer in der Jugendkunstschule Nordhausen, zwischen den Schüler/innen und begleitenden Profis besprochen und ausprobiert.

Beiträge für die Schulhomepage und die Konzeption eines Schulkultur-Blogs stehen im Fokus der Jugendredaktion und erhöhen nach außen die Sichtbarkeit von Kunst und Kultur unserer Schule.

Das Teilprojekt der Jugendredakteure findet zusammen mit anderen Jugendlichen der Netzwerkschule Herder-Gymnasium Nordhausen statt.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 25

Sparte: Medien

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Jugendkunstschule Nordhausen e.V., Angelo Glashagel, Radio ENNO, Claudia Ehrhardt

Kulturbeauftragte: Susanne Heise

Kulturagent: Thomas Kirchner          

Foto: Thomas Kirchner


Puppenbauworkshop „about my hobbies“

Schule: Regelschule „Käthe Kollwitz“ Nordhausen

Zeitraum: 22. - 23.02.2017

Puppenbau- und Puppenspielworkshop „about my hobbies“ ist aus dem Wunsch hervorgegangen stärker mit Team des Nordhäuser Theaters in Schule und Unterricht zusammenzuarbeiten.
Im Rahmen ihres Englischunterrichts haben auf diese Weise unsere beiden 5. Klas-sen zusammen mit dem Regisseur Christian Georg Fuchs und FSJler Robin Köster die Grundlagen des Handpuppenbaus erfahren.  Die Kinder haben aus Schaumstoff Köpfe geschnitten, diese personalisiert und die Puppen mit extra von der Schneide-rei des Theaters angefertigten Puppenkleidern vollendet.
Nun können ihre Kreationen in den nächsten Wochen den Englischunterricht beim Fremdsprachen-Dialog (Thema: Hobbies) bereichern, bevor sie zu den Kindern nach Hause kommen.
Dieses Teilprojekt stellt den Auftakt  einer Kooperation dar, die stetig  um eine Ver-zahnung von Schule, Theater und Alltag anstrebt.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 60

Sparte: Theater

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: TNLOS! Theater Nordhausen und Loh-Orchester Sondershausen, Christian Georg Fuchs und Robin Köster (FSJ)

Kulturbeauftragte: Susanne Heise

Kulturagent: Thomas Kirchner          

Foto: Thomas Kirchner


Eine Soundscape unserer Schule – Ein Workshop zur Klanggestaltung

Schule: Thüringer Gemeinschaftsschule Wenigenjena, Jena

Zeitraum: 2.2.2017

Unter Anleitung des Klanggestalters Heiko Lochas experimentierten die 24 SchülerInnen der 7. Klasse einen ganzen Tag lang mit Tablets. Es sollte die Atmosphäre der Schule mit den Ohren der SchülerInnen wahrgenommen und elektronisch eingefangen werden.

Da die Schule 2019 in ein neues Stadtviertel umzieht und das jetzige Schulgelände mit altem Baumbestand, wilden Gebüschen, Spielgeräten und Sportflächen sehr reizvoll ist, stellte sich die Frage, ob man nicht etwas von der ‘Atmosphäre der alten Schule’ an den neuen Standort mitnehmen könnte. Mit diesem akustischen ‘Souvenir’ wäre es möglich, das neue Haus auszugestalten, z. Bsp. in Form einer Klanginstallation oder als Hörstücke für das Schularchiv oder den Musikunterricht.

Nach einer ersten ‘Klang-Rallye“ durch das Schulgelände präsentierten die musikbegeisterten Jugendlichen ihre Lieblingsgeräusche den Mitschülern, die errieten, woher das Geräusch stammt. Die Herkunftsorte der Klänge wurden nach Auflösung in einer skizzierten Karte des Schulgeländes eingetragen. In kleinen Arbeitsgruppen experimentierten die SchülerInnen dann mit ihren gesammelten Klängen und setzten sie mit tonalen und rhythmischen Strukturen aus verschiedenen Apps in Beziehung. Stück für Stück formten sie eigene Musikstücke vom Stil ‚Ambient‘. Am Ende ihres Tages präsentierten die einzelnen Arbeitsgruppen ihre Klangstücke und wurden mit reichlich Applaus belohnt.

Der Workshop näherte sich gemeinsam mit den SchülerInnen an das Thema künstlerisch gestalteter Klangumgebungen an und konnte aufzeigen, inwieweit ein tiefergehendes Interesse für innovative Formen des Musikmachens geweckt werden konnte, um weiter kreativ an diesem Thema zu arbeiten.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 24 SchülerInnen der 7. Klassenstufe, 1 Lehrer, 1 Schulsozialarbeiter

Sparte: Musik, Medien

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Heiko Lochas (Klanggestalter),
Programm TOUCH:MUSIC der UdK Berlin
Kurs tAPP: Musik mit Apps in der Kulturellen Bildung
http://musik-mit-apps.de/soundscape-unserer-schule/

Kulturbeauftragte: Martin Spantzel

Kulturagent: Sandra Werner

Foto: Sandra Werner


"Alles fließt" – eine Projektwoche

Schule: Staatliche Gemeinschaftsschule Menteroda

Zeitraum: 16.01.-20.01.2017

Unmittelbar anknüpfend an die Erfahrungen der gemeinsamen Expedition im September haben wir innerhalb einer Projektwoche unter dem programmatischen Titel „Alles fließt“ unseren Schülern ein breites und dennoch fokussiertes Spektrum an künstlerischen Angeboten eröffnet. Dabei resultierten die Angebote in direkter Form aus Ideen, Wünschen und Impulsen, die im Vorfeld durch Schülerbefragungen ermittelt und durch die Schülersprecherversammlung beschlossen wurden.

Unter den fünf Teilbereichen Farbe / Bewegung / Klang / Schrift / Mode ergab sich eine Vielfalt von 15 Workshopangeboten. Jahrgangsstufenübergreifend und auf Grundlage der freien Einwahlmöglichkeit in die verschiedenen Angebote, wurde die Möglichkeit geschaffen, individuelle Neigungen und Stärken zu fördern und die Eigenmotivation zu stärken.

Ein eigener Schul-Rap, eine neue Atmosphäre in der Mensa, kalligrafische Experimente im Schnee, blutige Kriminalgeschichten, fließende Farben und wallende Gewänder waren nur einige der Ergebnisse, die an dem abschließenden Tag der offenen Tür stolz einer großen Öffentlichkeit präsentiert werden konnten.

Mit der Projektwoche wurde das Ziel erreicht, alle Schüler/innen unserer neuzusammengesetzten Gemeinschaftsschule mit möglichst vielfältigen und unterschiedlichen künstlerischen Arbeitsweisen zusammenzuführen.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: alle 240

Sparte: Interdisziplinär, Theater, Musik, Bildende Kunst, Literatur, Tanz, Medien

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Musikmobil - Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen e.V. - Franziska Herold, Mr. Boo, Miles Shane, Michael Mühlhaus, Daniela Bethge, Kerstin Wiese, Maria Elisabeth Wey, Viktor Sobek, Franziska Most, Wiebke Juschuäleja Wilms, Christian Nebel, Katrin Prinich-Heutzenröder, Samuel Wiesemann, Mario Osterland, Elisabeth Zunk

Kulturbeauftragte/r: Heike Cott, Svea Kiesewalter   

Kulturagent/in: Thomas Kirchner          

Foto: Thomas Kirchner


Projekte 2016


Jugendredaktion

Schule: Herder-Gymnasium Nordhausen

Zeitraum: ab 30.11.2016

Unsere Schule hat sich auf dem Weg gemacht eine „kreative Schule“ zu werden. Diesen Weg möchten wir von Anfang an durch unsere Schülerinnen und Schüler auf eine ausdrucksstarke und zeitgemäße Art filmisch dokumentieren lassen. Begleitend zu unserem entwickelten Format der „Künstler/innenbesuche“ formierte sich eine Gruppe Jugendlicher, die sich intensiv mit journalistischen und videotechnischen Grundlagen befassen.

Wie beobachte ich? Wie finde ich MEIN eigenes Bildmotiv? Was sind journalistische Faustregeln und wie kann ich diese kreativ ausweiten? Wie bereite ich mein digitales Bildmaterial auf? Diese und weitere Fragen werden regelmäßig, sowohl in der Schule, als auch in einem eigens für dieses Vorhaben eingerichteten Redaktionszimmer in der Jugendkunstschule Nordhausen zwischen den Schüler/innen und begleitenden Profis aus Journalismus und Medien besprochen und erprobt.

Sichtbar werden die Ergebnisse der Dokumentation unserer Künstler/innenbesuche und weiterer Kulturaktivitäten unserer Schule zunächst auf der Schulwebsite und durch die vorhandenen Flachbildschirme in den Fluren unserer Schule.

Das Teilprojekt der Jugendredakteure findet zusammen mit anderen Jugendlichen der Netzwerkschule RS „Käthe Kollwitz“ Nordhausen statt.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 25

Sparte: Medien                   

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Jugendkunstschule Nordhausen e.V., Angelo Glashagel, Radio ENNO, Claudia Ehrhardt                         

Kulturbeauftragte/r: Uta Aschenbrenner

Kulturagent/in: Thomas Kirchner

Foto: Thomas Kirchner


Klappe ab!

Schule: Thüringer Gemeinschaftsschule Wenigenjena, Jena

Zeitraum: 21.11.2016 – 31.1.2017

In diesem Projekt enwickelt die SchülerInnen der Kultursteuergruppe gemeinsam mit dem Radio OKJ und dem Schulsozialarbeiter eine Idee für einen eigenen Kurzfilm. Dabei lernten sie nicht nur den Schillerhof, das Medienzentrum in Jena-Ost, kennen, sondern auch alle Prozesse bis zum fertigen Film. Sie übten sich als Produzenten, probierten Kamera- und Studiotechnik aus, erzeugten die passende Filmmusik und gingen auf winterliche Exkursionen durch das Stadtviertel Jena-Ost, dem neuen Standort der Schule. Dabei setzten sich die Jugendlichen besonders mit der Frage auseinander „Wie soll unsere neue Schule aussehen?“.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 7 SchülerInnen der 5.-7. Klassenstufe, 2 LehrerInnen, 1 Schulsozialarbeiter

Sparte:  Musik, Medien      

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Radio OKJ / Julia Bierau (Medienpädagogin), Torsten Eckhold (Freischaffender Filmemacher)

Kulturbeauftragter: Martin Spantzel

Kulturagentin: Sandra Werner

Foto: Sandra Werner


Künstler_innenbesuche

Schule: Herder-Gymnasium Nordhausen

Zeitraum: 14.11.2016 – 17.04.2017

Das Staatliche Herder-Gymnasium in Nordhausen möchte ein langfristiges Experimentierfeld für das Zusammenwirken von Kunst und Wissenschaft ermöglichen. Unsere Idee besteht darin, Kunst- und Kulturschaffende direkt in den Unterricht einzuladen und ihnen zu ermöglichen, durch ihre spezifische Herangehensweise einen Blickwechsel auf das jeweilige Thema herbeizuführen.
Dabei wurde etwa der in Brooklyn/USA geborene Sänger Marvin Scott in den Englischunterricht eingeladen, um die weihnachtlichen Traditionen seiner Heimat mit den Mitteln der Musik darzustellen. Den Mensch-Natur-Technik- und DG-Unterricht bereicherte die Künstlerin Martina Degenhardt. Als Expertin für Puppenbau konnte sie die Bau- und Funktionsweise des passiven und ak-tiven Bewegungsapparats über Skelett, Muskeln und Sehnen aus einfachen Materialien realistisch arbeitend nachstellen.
Diese jeweils kurzangelegten Einheiten hatten einen Workshop-bzw. Impulscharakter und dienten darüber hinaus als eine Erprobung und Kennenlernen der Kunst- und Kul-turschaffenden, die in möglichen folgenden Formaten ihr Wirken auf die Schule aus-weiten können.
Die Besuche wurden von der neuformierten Gruppe an Jugendreportern mit Video-technik begleitet, anschließend als Clip aufgearbeitet und verbreitet.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: 160

Sparte: Interdisziplinär, Bildende Kunst, Musik, Medien, Theater

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: Jugendkunstschule Nordhausen e.V., Martina Degenhardt, TNLOS! Theater Nordhausen und Loh-Orchester Sondershausen, Marvin Scott, Angelo Glashagel, Claudia Ehrhardt

Kulturbeauftragte: Uta Aschenbrenner

Kulturagent: Thomas Kirchner

Foto: Thomas Kirchner


Kulturnachmittag

Schule: Regelschule „Käthe Kollwitz“ Nordhausen

Zeitraum: 14.11.2016

Ein Kulturnachmittag für das gesamte Kollegium war eines unserer ersten Projekte im Rahmen des Programmauftaktes „wer wachsen will, braucht starke Wurzeln“. Ziel war es, unsere starken Partner in der Region noch besser kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen Möglichkeiten zu besprechen, wie eine nachhaltige und für alle Schulakteure attraktive Zusammenarbeit in Zukunft gestaltet werden kann.
Das 25 Lehrkräfte starke Kollegium teilte sich hierfür in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe begab sich in das Theater Nordhausen, um einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs und in das theaterpädagogische Angebot zu werfen. Die zweite Gruppe verbrachte den Nachmittag in der Jugendkunstschule Nordhausen e.V. und den nahegelegenen Theaterwerkstätten. Für sie lag der Fokus auf den Möglichkeiten der Bühnen- und Kostümbildnerei, samt praktischer Erprobung.

Wir freuen uns, dass beide Kooperationspartner fortan den Weg der „kreativen Schule“ Käthe Kollwitz tatkräftig unterstützen werden.

Sparte: Interdisziplinär, Theater, Bildende Kunst        

Projektpartner/Beteiligte Künstler_innen: TNLOS! Theater Nordhausen und Loh-Orchester Sondershausen, Jugendkunstschule Nordhausen e.V., Martina Degenhardt, Daniela Bethge, Christian Georg Fuchs 

Kulturbeauftragte: Susanne Heise

Kulturagent: Thomas Kirchner

Foto: Thomas Kirchner


Wir sind unterwegs und "Alles fließt" – eine Expedition

Schule: Staatliche Gemeinschaftsschule Menteroda

Zeitraum: 05.09.-13.09.2016

Die Gemeinschaftsschule Menteroda machte sich auf den Weg. Entlang des Flusslaufes wurde dem Erleben von Veränderung und Bewegung mit künstlerischen Methoden begegnet. Alles fließt! Die Schule befindet sich aktuell selbst im Wandel und zählt fortan auch Grundschüler/innen und junge Menschen mit Fluchterfahrungen zu ihren Schülerinnen und Schülern. Die gemeinsame ganztägige Expedition war ein erstes Zeichen dieses neuen Schulgefüges und sogleich eine Hinführung auf die künstlerische Auseinandersetzung mit dem "Fließenden".

Im Vorfeld der Expedition standen dem Lehrerkollegium zwei künstlerische Impuls-Workshops im Bereich Theater/Tanz und bildnerischen Motivfindung zur Auswahl. Diese Impulse dienten, anschließend durch die Pädagog/innen weitgegeben, als Anregung für die Schülerinnen und Schülern während ihrer Expedition.

Diese Expedition "Alles fließt" und die vorbereitenden Workshops gelten dabei als Vorbereitung für eine gleichnamige Projektwoche. Auf Grundlage von Schüler/innenbefragungen wurden hierfür zusammen mit dem gesamten Kollegium 15 künstlerische Workshops entworfen, die jahrgangsübergreifend angeboten werden sollen und denen die gesammelten Eindrücke aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Projektbeteiligte/Anzahl Schülerinnen und Schüler: alle 240

Sparte: Interdisziplinär                 

Projektpartner/Beteiligte Künstler/innen: Daniela Bethge, Wiebke Juschuäleja Wilms            

Kulturbeauftragte/r: Heike Cott, Svea Kiesewalter   

Kulturagent/in: Thomas Kirchner     

Foto: Thomas Kirchner