Retro- & Prospektive der Kulturagent*innen

Am 12. Juni 2019 fand die Retro- und Prospektive des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt statt. Die Abschluss- und Ausblicksveranstaltung ermöglichte es allen beteiligten Programmpartner*innen und Akteur*innen zusammenzukommen, über angestoßene Prozesse im Schulalltag zu reflektieren, entstandene Projektformate zu betrachten und gemeinsam auf acht Jahre Programmlaufzeit zurückzublicken.
Ausgehend von einer vierjährigen Modellphase und fortgesetzt in einer ebenso langen Transferphase startete in Thüringen das Kulturagentenprogramm 2011. In seiner bisherigen Programmstruktur endet es am 31. Juli 2019. Der gestrige Tag wurde zum Anlass genommen, sich bei allen beteiligten Programmpartner*innen sowie Akteur*innen, Initiator*innen und Unterstützer*innen zu bedanken.

Vertreten waren unter den rund 120 Teilnehmenden der Veranstaltung Schulleiter*innen, Lehrer*innen sowie Schüler*innen der 38 Programmschulen; Vertreter*innen der staatlichen Schulämter Thüringens; Künstlerinnen und Kulturschaffende sowie Förderpartner*innen und politische Akteur*innen. Die Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Gabi Ohler würdigte in ihrem Grußwort die Arbeit der Thüringer Kulturagent*innen. Birgit Sprenger von der Thüringer Staatskanzlei gab zudem einen Ausblick auf die künftige Struktur. Denn auch in Thüringen werden weiterhin fünf Kulturagent*innen kulturelle Vorhaben an Schulen umsetzten und in Zusammenarbeit mit den Koordinatoren für kulturelle und politische Bildung an den staatlichen Schulämtern kooperieren. So wird die Struktur des Programms in einer neuen Form der Maßnahme „Kulturagent*innen Thüringen“ in die breite Fläche Thüringens getragen.

In einem Impulsvortrag erläuterte Prof. Dr. Max Fuchs die politische Dimension des Kulturagentenprogramms. Darüber hinaus sprachen Thea Kneisel von der Friedrich-Adolf-Richter Schule Rudolstadt aus Perspektive einer Programmschule und Frau Dr. Maren Goltz von den Meininger Museen über die Zielstellung von Kooperationen zwischen Kulturinstitution und Schule.
Abschließend erhielten die beteiligten Programmschulen eine Auszeichnung für ihr kulturelles Engagement in den vergangenen Jahren.
Umrahmt wurde das Veranstaltungsprogramm von musikalischen und künstlerischen Einflüssen des Schiller-Chors (Friedrich-Schiller-Schule Erfurt), dem Streetart-Künstler Marc Jung mit einer Kunstaktion, Alina Möller, einem jungen Talent von Jugend musiziert, sowie Daniel Möller als Beatboxer. Darüber hinaus begleitete das Music College Erfurt e.V. das Programm.


 

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